B-Zell-Reifung lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

B-Zell-Reifung im Knochenmark

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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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B-Zell-Reifung im Knochenmark

Inhaltliche Einleitung
B-Zellen produzieren die Antikörper. Daher braucht unser Körper ein möglichst großes Repertoire möglichst verschiedener Antikörper – jedoch nicht gegen körpereigene Strukturen. Diese Ziele verfolgt die B-Zell-Reifung. Sie beginnt im Knochenmark. Meilensteine sind die erfolgreiche Umlagerung der Gensegmente für die schwere und anschließend für die leichte Kette des B-Zell-Rezeptors – denn dieser definiert, welche Antikörper eine B-Zelle später produziert. B-Zellen durchlaufen während der Reifung mehrere Stadien. Diese zu erinnern ist Ziel dieser Episode der Immun-Saga.

Basiswissen

  • Ziele der B-Zell-Reifung

    B-Lymphozyten bzw. B-Zellen sind die Antikörper-produzierenden Immunzellen

    Bau-Zeller mit Antikörper-Gewehren

    B- bzw. Plasmazellen sind die einzige Zellgattung, die Antikörper produzieren.

  • Ziele der B-Zell-Reifung

    B-Zell-Rezeptor (BZR): membrangebundene Form der später sezernierten Antikörper

    B-Zell-Rezeptor-Arm des Bau-Zellers und Antikörper am Gürtel

    Daher wird er auch Oberflächen- oder Membranimmunglobulin (mIg) genannt. Der BZR wird durch die gleichen Gene kodiert wie auch die Antikörper, sprich die Immunglobuline (Ig). Er entspricht IgM und IgD und ist bereits antigenspezifisch. Im Laufe der Immunreaktion findet häufig ein Klassenwechsel der sezernierten Ig hin zu IgG, A oder E statt.

  • Ziele der B-Zell-Reifung

    Ziel Nr.1: Naive B-Zellen mit funktionalem BZR

    Erstes Ziel der Bau-Zeller Ausbildung sind Bau-Zeller mit einsatzfähigem Rezeptor-Arm

    Das erste Ziel ist, dass ein möglichst breites Spektrum an naiven B-Zellen entsteht, welches über die vielen verschiedenen B-Zell-Rezeptoren eine möglichst große Anzahl verschiedener Antigene erkennt.

  • Ziele der B-Zell-Reifung

    Ziel Nr.2: Ausmusterung von B-Zellen, die auf körpereigene Antigene reagieren

    Zweites Ziel der Ausbildung ist die Eliminierung abtrünniger Bau-Zeller, die Soma sabotieren wollen

    Man spricht von autoreaktiven B-Zellen, diese werden ausgemustert. D.h,. es wird die Apoptose (der programmierte Zelltod) eingeleitet, wenn B-Zellen mit ihrem spezifischen BZR auf körpereigene Antigene reagieren.

  • Die B-Zell-Reifung

    Stromazellen (=Bindegewebe) übermitteln Signale für die Differenzierung und Proliferation der B-Zellen

    Stromer-Zeller (mit Armbinden) übermitteln Signale für die Trainingsaufgaben der Bau-Zeller

    Ganz verschiedene Botenstoffe (wie Zyto- und Chemokine) und Zell-Zell-Signale (wie Zelladhäsionsmoleküle) bewirken, dass die entscheidenden Gene der B-Zellen an- oder abgeschaltet werden, die für ihre Reifung nötig sind.

  • ...

Expertenwissen

  • Reifung im Knochenmark > Unreife B-Zelle

    Zentrale Toleranz: genaue Mechanismen unklar – positive Selektion vermutl. am Prä-BZR

    Säule der Toleranz: Trainer prüft vorläufigen Rezeptor-Arm – grünes Licht

    Die genauen Mechanismen der Ausmusterung autoreaktiver B-Zellen sind nicht abschließend geklärt. Unreife B-Zellen benötigen auch stimulierende Überlebenssignale. Dazu muss – vermutlich – ihr vorläufiger B-Zell-Rezeptor fähig sein, körpereigene Strukturen zu erkennen. Dies entspräche einer positiven Selektion. Bei den T-Zellen erfolgt diese durch die Interaktion mit MHC und darüber präsentierten Antigenen. Bei den B-Zellen erfolgt die positive Selektion jedoch vermutlich anders.

  • Reifung im Knochenmark > Unreife B-Zelle

    Anergie (wie apathisch): auf lösliche AGs autoreaktive B-Zellen werden reaktionsträge

    Apathischer Ohne-Energie-Bau-Zeller fischt am Blutfluss

    Es gibt die Möglichkeit, dass unreife B-Zellen lösliche körpereigene Antigene binden (löslich durch das Fischen dargestellt). Dies führt zur Quervernetzung ihrer B-Zell-Rezeptoren (hält Angel mit beiden Armen). Diese prinzipiell autoreaktiven B-Zellen tragen anschließend nur noch wenige IgM-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche und wechseln in ein Stadium der Anergie, der Trägheit – sie wirken wie apathisch. Sie exprimieren vorrangig IgD, wandern als anerge B-Zellen in die Peripherie und können sich hier im Wettbewerb um Überlebenssignale nicht durchsetzen.

  • Reifung in den sekundären lymphatischen Organen

    Transitionale B-Zellen verlassen das KM und wandern in die sekundären lymphatischen Organe

    Transporter der Bau-Zeller verlässt knöcherne Höhlen zu den Kommandozentralen in den Sümpfen

    V.a. in der Milz unterliegen diese transitionalen B-Zellen noch einer weiteren Toleranz-Prüfung, bevor man von reifen, naiven B-Zellen spricht.

  • ...

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