Aktivierung von B-Zellen Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Aktivierung von B-Zellen


Die Immun-Saga: Immunologie lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks

Episode 20


Dieser Meditrick ist Teil der Immun-Saga. Jeder Teil ist unabhängig verständlich, aber zusätzlich als Episode in die Saga eingebettet. Die Geschichte der Saga spiegelt den Ablauf einer Infektion wieder. Springe zur Beschreibung dieser Episode.

Die Saga beinhaltet 35 Meditricks, die aufeinander aufbauen. Erfahre mehr über die Immunologie auf Meditricks. Dort findest Du auch Sanas Logbuch, den Hintergrund, das Charakterlexikon und Abkürzungsverzeichnis sowie Bonusmaterialien.


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Aktivierung von B-Zellen

Inhaltliche Einleitung
Bei der Aktivierung von B-Zellen kann zwischen Thymus-abhängigen und Thymus-unabhängigen Antigenen unterschieden werden. Thymus-abhängige Antigene setzen die klassische Aktivierung durch T-Helferzellen voraus. Während ihrer Aktivierung wandern die B-Zellen an verschiedene Orte innerhalb eines Follikels. In einer ersten Phase produzieren einige der aktivierten B-Zellen als Primärfokus in den Marksträngen des Lymphknotens IgM-Antikörper. Diese unterstützen bereits die Abwehr von Pathogenen. Die zweite Phase im Keimzentrum der Follikel bringt Antikörper hervor, die als IgG, IgE oder IgA auf das Pathogen abgestimmt sind (Klassenwechsel). Sie haben weitere genetische Modifikationen erfahren, sich in einem Selektionsprozess durchgesetzt und binden das jeweilige Antigen noch besser. Man spricht von Affinitätsreifung durch somatische Hypermutation.

Basiswissen

  • Reife, naive B-Zellen zirkulieren über das Blut in die B-Zell-Zone der sek. lymphatischen Organe

    Junge B-Zeller gelangen über Blutfluss in die B-Zeller-Zone der Zentralen in den Sümpfen

    Nach Absolvierung ihrer Ausbildung gelangen die jungen Bau-Zeller über den Blutfluss an ihren neuen Arbeitsplatz, die Kommandozentralen. Endstrecke der B-Zell-Reifung ist die Migration vom Knochenmark über das Blut in die sekundären lymphatischen Organe, s. Episode 17: B-Zell-Reifung im Knochenmark. Wie die T-Zellen gelangen die reifen, aber noch naiven B-Zellen über die Venolen mit hohem Epithel (HEV) in die Lymphknoten und wandern in die B-Zell-Zone (junger Bau-Zeller klettert in die Zentrale über einen Zugang mit hohen Wänden – ”Hohe-Enter-Venen”).

  • Thymus-abhängige Antigene: Reaktion setzt die Stimulation durch TH-Zellen voraus

    T-Zeller-abhängige Proben: Abwehr durch Bau-Zeller setzt Interaktion mit T-Zeller voraus

    Die T-Zeller entstammen der Ausbildung in den Thymian-Feldern, siehe Episode 16. Sie bestätigen die Identität der von den regulären Bau-Zellern gefundenen Proben. Autarkere Bau-Zeller verspötteln ihre regulären Kollegen und bezeichnen sie als “Thymian-abhängig”. T-Zellen reifen im Thymus. Hatten sie Kontakt zu ihrem spezifischen Antigen, können sie u.a. zu T-Helferzellen differenzieren. T-Helferzellen aktivieren B-Zellen, sodass diese schlussendlich Antikörper produzieren. Daher spricht man hier von Thymus-abhängigen Antigenen (“Thymian-abhängig”). Die Antikörperproduktion gegen diese Antigene setzt die Entwicklung und Aktivierung ebenfalls Antigen-spezifischer T-Zellen voraus. Ohne T-Zellen ist eine Reaktion auf Proteinantigene nicht möglich.

  • Follikuläre T-Helferzellen stimulieren B-Zellen mit ihren T-Zell-Rezeptoren

    Voll-vulgäre T-Helferinnen (Sana) unterstützen Bau-Zellerin Bea durch ihren Rezeptor-Arm

    Bau-Zeller müssen den Fund ihrer Probe durch ganz bestimmte T-Zeller bestätigen lassen, die Klasse der leicht reizbaren und fluchenden T-Zeller. Man nennt sie auch voll-vulgär. Die Stimulation der B-Zellen erfolgt durch spezielle T-Helferzellen. Da sie nur in den Lymphfollikeln auftreten, spricht man von follikulären T-Helferzellen (Sana als fluchende, voll-vulgäre T-Zellerin). Diese bilden eine weitere Differenzierung der Th1-, Th2- oder Th17-Helferzellen. Doch zunächst zur Antigen-Aufnahme durch die B-Zellen.

  • B-Zellen binden via BZR an über APZ präsentierte Antigene und internalisieren diese

    Bau-Zellerin Bea erhält für Rezeptor-Arm Proben von Probensammlern zur Verarbeitung

    Bevor Bau-Zeller zu Heldinnen Somas werden, müssen sie zunächst eine Probe finden. Naive B-Lymphozyten müssen zunächst ihr passendes Antigen identifizieren. Dies erfolgt in den Lymphknoten (Bea steht in der Kommandozentrale) durch ihren B-Zell-Rezeptor. Hierfür übernehmen B-Zellen das passende Antigen von follikulären dendritischen Zellen oder Makrophagen (im Bildausschnitt: Voll-vulgärer britischer Zubringer und Mech sammeln Probe und bieten sie der Bau-Zellerin Bea an). Die so übernommenen Antigene werden verarbeitet und anschließend von den B-Zellen über MHC-II präsentiert. B-Zellen können jedoch auch ohne die Hilfe von Antigen-präsentierenden Zellen (APZ) Antigene selbst binden…

  • B-Zellen binden via BZR direkt lösliche Antigene und internalisieren diese – Kreuzvernetzung

    Bau-Zellerin Bea greift mit Rezeptorarm Proben in den Sümpfen – ergreift mit zwei Armen Virus-Fragment

    Alternativ binden B-Zellen selbst das lösliche Antigen, das zu ihrem B-Zell-Rezeptor passt (Bea ergreift Fragment einer Virus-Drohne mit ihren Rezeptorarmen). Wichtig: Hier unterscheiden sie sich von den T-Zellen, die mit ihrem TZR nicht selbst Antigene binden können – den T-Zellen müssen Antigene via MHC von APZ präsentiert werden. Bei der BZR-vermittelten Aktivierung von B-Zellen spricht man von Kreuz- bzw. Quervernetzung: Das Antigen muss durch mindestens zwei BZR einer B-Zelle gebunden sein (Bea ergreift Virus-Fragment mit zwei Rezeptorarmen). Die präsentierten oder gebundenen Antigene werden dann ins Zellinnere aufgenommen (internalisiert) und weiterverarbeitet (prozessiert).

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Die Immun-Saga

Episode 20

Bea, die auserwählte Bau-Zellerin, unter Zugzwang

Dies ist die 20. Episode der Immun-Saga: Die Suche nach den Auserwählten. Sana, Heldin der Immun-Saga, wurde als eine der Auserwählten identifiziert. Sie konnte eine Probe der Virus-Drohnen mit ihrem Rezeptor-Arm erkennen. Ihrer Bestimmung folgend, tritt sie in das Klon-Portal ein. Seither durchstreifen Sana und ihre Klone den Planeten Soma, um den auserwählten B-Zeller zu finden. Die große Entscheidungsschlacht rückt näher.

Und so trägt es sich zu, dass Sana sich als eine der Auserwählten herausstellt und sich die weiteren Ereignisse nur so überschlagen. In einer der vielen LK-Kommandozentralen – nach tausenden gesichteten Proben – hält Sana die Probe des britischen Zubringers Denzel in ihrer Hand, in ihrem Rezeptor-Arm. Ein Volltreffer! 


Eine ungeheure Kraft durchströmt Sanas Körper, bis ins Innerste ihres Wesens. Wer hätte gedacht, dass diese pluripotente Stammzelle auf Abwegen hierher finden würde, in das Herz der Regierung. Hier, wo die Analystinnen rund um die Uhr Probe um Probe bearbeiten. Wer hätte gedacht, dass Sanas zufällige Auswahl ihrer Gene (während der Rekombination) zu einem T-Zell-Rezeptor führen würde, der ihr die Bewältigung der kommenden Aufgaben ermöglicht? 
Geführt von einer inneren Kraft vollzieht Sana die nächsten Schritte. Mithilfe der Probe ist es ihr möglich, das Klon-Portal zu betreten. Es entsteht die mächtige Armee der Klone – allesamt ein Abbild von Sana. Tausende Klone ihrer selbst, identisch in ihrer genetischen Information marschieren aus dem Portal. Sie sind gewappnet, um ihre Aufgabe zu vollenden. Doch mit Sanas T-Zell-Klonen ist es noch nicht getan. Ihr Klone müssen den auserwählten Bau-Zellers ausfindig machen. Und so führt uns unsere Suche zu einer bereits bekannten Figur unserer Saga: zu Bea und ihren Kollegen. 

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Hintergrund

EPISODE anschauen:

Lerne diese Episode der Immun-Saga mit unserer Eselsbrücke im Universum von Soma

Die eigentliche Immun-Saga: Protagonistin Sana berichtet über die Invasion der Eindringlinge. Sanas Geschichte verbindet alle Teile und vermittelt dabei den Ablauf einer Immunreaktion.

Die Minimalvariante: Schaue die Meditricks zum Immunsystem einzeln an oder in der chronologischen, aufeinander aufbauenden Reihenfolge.

Die Maximalvariante: Entdecke weitere Informationen zu den Geschehnissen auf Soma in Sanas Logbuch. Zusätzlich gibt es das Charakter-Lexikon, Abkürzungsverzeichnis sowie Bonusmaterialien.
Zellhaus auf Soma

Die eigentliche Immun-Saga: Protagonistin Sana berichtet über die Invasion der Eindringlinge. Sanas Geschichte verbindet alle Teile und vermittelt dabei den Ablauf einer Immunreaktion.

Die Minimalvariante: Schaue die Meditricks zum Immunsystem einzeln an oder in der chronologischen, aufeinander aufbauenden Reihenfolge.

Die Maximalvariante: Entdecke weitere Informationen zu den Geschehnissen auf Soma in Sanas Logbuch. Zusätzlich gibt es das Charakter-Lexikon, Abkürzungsverzeichnis sowie Bonusmaterialien.
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