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Allergien: Typ I-IV

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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Allergien: Typ I-IV

Inhaltliche Einleitung
Allergien können abhängig von ihrer Pathophysiologie in vier Kategorien eingeteilt werden: Die Reaktionen nach Coombs und Gell vom Typ I bis Typ IV. Zuvor jedoch muss das Immunsystem gegen das jeweilige Antigen sensibilisiert sein, dies erfolgt über die normalen immunologischen Mechanismen (die im Falle von Allergien überschießend sind). Bei Typ I führen IgE-Antikörper zu einer Sofortreaktion, v.a. durch Degranulierung von Mastzellen. Typ II ist eine zytotoxische Reaktion (teils unter Beteiligung des Komplementsystems) auf IgM- oder IgG-Antikörper, die sich gegen Antigene auf Zellen richten, v.a. auf Erythrozyten. Bei Typ III sind es Immunkomplexe, welche das Komplementsystem aktivieren und zur Entzündung führen. Typ IV ist Antikörper-unabhängig, hier führt die Sensibilisierung von T-Zellen zur Entzündungsreaktion samt Mobilisierung weiterer Entzündungszellen – entsprechend länger brauchen Typ IV Reaktionen. Da diese Vierteilung immer wieder gefragt wird und dem Gedächtnis ständig entkommt, wird es Zeit, sie assoziativ festzunageln.

Basiswissen

  • Grundlagen

    Akronym ACID: Antigen (IgE), Cytotoxisch, Immunkomplexe, Delayed (deutlich verzögert)

    Säure, engl. acid, Vierteilung des Bildes

    Typ I ist Antigen-vermittelt, durch IgE (A wie Antigen). Typ II ist cytotoxisch (c bzw. z wie zytotoxisch), Typ III wird durch Immunkomplexe bedingt (I wie Immunkomplex) und Typ IV ist eine T-Zell vermittelte Reaktion mit deutlicher Verzögerung (d wie delayed). In Summe: ACID.

  • Grundlagen

    Zeitlicher Verlauf nimmt zu (1/2): Typ I = Sofortreaktion binnen Minuten

    Säure fließt von links n. rechts: Säure sprudelt aktiv aus dem Fass

    Vorausgesetzt, es hat bereits eine Sensibilisierung stattgefunden. Typ II und III sind leicht verzögert.

  • Grundlagen

    Zeitlicher Verlauf nimmt zu (2/2): Typ IV deutlich verzögert

    Säure fließt von links n. rechts: Säure versickert im viertem Bildteil

    Typ IV ist deutlich verzögert mit 48 bis 72 Stunden

  • Typ I: IgE-vermittelte Reaktion

    Typ I Reaktionen sind IgE-vermittelt – Mastzellen spielen hier die zentrale Rolle

    Abschnitt 1: Esel mit Anitkörper als Last-Geselle

  • Typ I: IgE-vermittelte Reaktion

    Typ I Erstkontakt: Allergene führen zu IgE-Antikörper, die auf der Oberfläche von Mastzellen (und Basophilen) binden

    Bombardement durch Antikörper; Esel fängt Antikörper

    Eine Vielzahl von Allergenen führen zur Ausbildung spezifischer IgE-Antikörper. Details besprechen wir in Episode 28: Allergien.

  • ...

Expertenwissen

  • Typ I: IgE-vermittelte Reaktion

    Spätphase: 6-24 h nach Reexposition vermittelt durch Zytokine, T-Lymphozyten oder Eosinophile

    Mond: Zyto-Kinder, T-Zeller-Bomber und Leo-Raumschiff

    Ursache sind die im zeitlichen Verlauf einwandernden Entzündungszellen (Raumschiffe).

  • Typ I: IgE-vermittelte Reaktion

    Prick-Test dient der Abklärung von Typ I Reaktionen (alternativ über das Blut)

    Prick-Test-Gelände im Hintergrund (sowie Blutproben-Turm)

    Die Abklärung von Typ I Reaktionen erfolgt etwa auf gängige Pollen, Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben über den Pricktest (entsprechendes Testgelände).

  • Typ I: IgE-vermittelte Reaktion

    Allergene werden in die Haut eingebracht → Reaktion der IgE-tragenden Mastzellen → lokalen Rötung und Quaddelbildung

    Wölbungen der Landschaft im Testgelände

  • ...

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