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T-Zellen
Basiswissen
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Grundlagen
(Übersichtspunkt) Drei wichtige T-Zell-Typen: Zytotoxische T-Zellen, T-Helferzellen und regulatorische T-Zellen
Toxische T-Zellerin, T-Helferinnen und pazifistischer T-Zell-Guru
Es gibt drei wesentliche Typen von T-Zellen, auch T-Lymphozyten genannt: Erstens die T-Helferzellen. Sie regulieren, steigern oder drosseln die Aktivität von B-Zellen und anderen Zelltypen der Immunantwort. Kurzum: Sie koordinieren die Immunabwehr. Zweitens eliminieren die zytotoxischen T-Zellen (CTL) Körperzellen, die von der Norm abweichen. Das umfasst infizierte Zellen, maligne entartete Zellen oder fremde Zellen (Transplantate). Der dritte Typ sind die regulatorischen T-Zellen. Sie verhindern, dass Immunantworten ausufern und sind u.a. wichtig für die Toleranz gegenüber Darmbakterien.
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Grundlagen
Subtyp der T-Zellen wird durch Zytokinmuster bestimmt
Zyto-Kinder bestimmen Schicksal der T-Zellerinnen
In welchen Subtyp sie sich entwickeln (Th1, Th2, Th17 oder reg. T-Zelle) bestimmt das Zytokin-Milieu, das zum Zeitpunkt der Aktivierung dominiert. Es wird durch die diversen Immunzellen geschaffen und lokal durch die aktivierende Immunzelle verstärkt. Siehe [[Abb. 611]] und [[Abb. 612]].
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Grundlagen
T-Effektorzellen sind auf ihr Antigen geprimte T-Zellen
T-Zeller treten in Aktion, sobald passende Probe identifiziert
Naive CD4+ T-Zellen werden durch Antigenkontakt geprimt. Nach dieser Differenzierung werden sie Effektorzellen genannt. Gleiches gilt für die CD8+ T-Zellen – durch Antigenkontakt und Zytokine werden sie zu den CD8+ T-Effektorzellen: zytotoxische T-Zellen. Wie das Priming der T-Zellen erfolgt, besprechen wir in Episode 19: Aktivierung von T-Zellen.
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T-Zell-Rezeptor (TZR)
Durch ihren T-Zell-Rezeptor erkennen T-Zellen von APZ präsentierte Peptid-Antigene ← ausschließlich Peptide!
T-Zell-Rezeptor-Arm zur Erkennung von Proben ← Peptid-artiges
T-Zellen, egal ob CD4+ oder CD8+, erkennen über ihren T-Zell-Rezeptor nur Peptid-Antigene. Diese müssen ihnen durch andere Körperzellen über MHC-Rezeptoren präsentiert werden. B-Zell-Rezeptoren dagegen erkennen Antigene auch ohne MHC-Präsentation.
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T-Zell-Rezeptor (TZR) > Aufbau
Der T-Zell-Rezeptor ist ein hoch variabler Heterodimer
T-Zell-Rezeptor-Arm jedes T-Zellers ist individuell und besteht aus zwei Teilen (vgl. auch Daumen und Zeigefinger der T-Zeller)
Der TZR besteht aus zwei Ketten. Beide sind genetisch hoch-variabel und unterscheiden sich zwischen jeder einzelnen T-Zelle. Dies ermöglicht die Erkennung einer riesigen Zahl verschiedener Peptid-Antigene. Die genetischen Grundlagen der Variabilität des T-Zell-Rezeptors besprechen wir in Episode 13 zur Genetik der Antikörpervielfalt.
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