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T-Zellen

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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T-Zellen

Inhaltliche Einleitung
T-Lymphozyten bzw. T-Zellen sind entscheidende Vermittler der adaptiven Immunität. CD8-positive zytotoxische T-Zellen sind DIE Effektorzellen der Zytotoxizität gegen intrazelluläre Erreger. Unterstützt werden sie durch die (CD4-positiven) T-Helferzellen. Die T-Helferzellen vom Typ 1 koordinieren die Produktion von Makrophagen, neutrophilen Granulozyten sowie Antikörpern. Zwei andere Typen der T-Helferzellen organisieren die Immunreaktion gegen weitere Pathogene: Die Immunantwort gegen Parasiten koordinieren die Th2-Zellen, die Abwehr extrazellulärer Erreger wird durch Th17-Zellen organisiert. Diesen vier proinflammatorischen T-Zellen (Th1, Th2, Th17 und zytotoxische T-Zellen) stehen die regulatorischen T-Zellen gegenüber. Sie verhindern das Überschießen von Immunreaktionen, Autoimmunreaktionen und die Reaktion gegen harmlose Organismen wie Darmbakterien.

Basiswissen

  • Grundlagen

    (Übersichtspunkt) Drei wichtige T-Zell-Typen: Zytotoxische T-Zellen, T-Helferzellen und regulatorische T-Zellen

    Toxische T-Zellerin, T-Helferinnen und pazifistischer T-Zell-Guru

    Es gibt drei wesentliche Typen von T-Zellen, auch T-Lymphozyten genannt: Erstens die T-Helferzellen. Sie regulieren, steigern oder drosseln die Aktivität von B-Zellen und anderen Zelltypen der Immunantwort. Kurzum: Sie koordinieren die Immunabwehr. Zweitens eliminieren die zytotoxischen T-Zellen (CTL) Körperzellen, die von der Norm abweichen. Das umfasst infizierte Zellen, maligne entartete Zellen oder fremde Zellen (Transplantate). Der dritte Typ sind die regulatorischen T-Zellen. Sie verhindern, dass Immunantworten ausufern und sind u.a. wichtig für die Toleranz gegenüber Darmbakterien.

  • Grundlagen

    Subtyp der T-Zellen wird durch Zytokinmuster bestimmt

    Zyto-Kinder bestimmen Schicksal der T-Zellerinnen

    In welchen Subtyp sie sich entwickeln (Th1, Th2, Th17 oder reg. T-Zelle) bestimmt das Zytokin-Milieu, das zum Zeitpunkt der Aktivierung dominiert. Es wird durch die diversen Immunzellen geschaffen und lokal durch die aktivierende Immunzelle verstärkt. Siehe [[Abb. 611]] und [[Abb. 612]].

  • Grundlagen

    T-Effektorzellen sind auf ihr Antigen geprimte T-Zellen

    T-Zeller treten in Aktion, sobald passende Probe identifiziert

    Naive CD4+ T-Zellen werden durch Antigenkontakt geprimt. Nach dieser Differenzierung werden sie Effektorzellen genannt. Gleiches gilt für die CD8+ T-Zellen – durch Antigenkontakt und Zytokine werden sie zu den CD8+ T-Effektorzellen: zytotoxische T-Zellen. Wie das Priming der T-Zellen erfolgt, besprechen wir in Episode 19: Aktivierung von T-Zellen.

  • T-Zell-Rezeptor (TZR)

    Durch ihren T-Zell-Rezeptor erkennen T-Zellen von APZ präsentierte Peptid-Antigene ← ausschließlich Peptide!

    T-Zell-Rezeptor-Arm zur Erkennung von Proben ← Peptid-artiges

    T-Zellen, egal ob CD4+ oder CD8+, erkennen über ihren T-Zell-Rezeptor nur Peptid-Antigene. Diese müssen ihnen durch andere Körperzellen über MHC-Rezeptoren präsentiert werden. B-Zell-Rezeptoren dagegen erkennen Antigene auch ohne MHC-Präsentation.

  • T-Zell-Rezeptor (TZR) > Aufbau

    Der T-Zell-Rezeptor ist ein hoch variabler Heterodimer

    T-Zell-Rezeptor-Arm jedes T-Zellers ist individuell und besteht aus zwei Teilen (vgl. auch Daumen und Zeigefinger der T-Zeller)

    Der TZR besteht aus zwei Ketten. Beide sind genetisch hoch-variabel und unterscheiden sich zwischen jeder einzelnen T-Zelle. Dies ermöglicht die Erkennung einer riesigen Zahl verschiedener Peptid-Antigene. Die genetischen Grundlagen der Variabilität des T-Zell-Rezeptors besprechen wir in Episode 13 zur Genetik der Antikörpervielfalt.

  • ...

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