Opioide lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Opioide 6: Intox, Entzug, Antagonisten


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Opioide 6: Intox, Entzug, Antagonisten

Basiswissen

  • Trias der Opioidanalgetika-Intoxikation: Atemdepression, Koma und Miosis

    Drei Opioid-Schatten foltern einen Menschen: Schwitzkasten, Knüppel und kleine Pupillen

    Die drei typischen Zeichen (Trias) einer Intoxikation durch Opioid-Analgetika sind: Atemdepression, Koma und Miosis. Die Atemfrequenz beträgt hierbei ca. 2-4 Atemzüge pro Minute entgegen der physiologischen 12-18 Atemzüge pro Minute bei Erwachsenen.

  • Bei längerer Hypoxie: Mydriasis

    Heraushängendes, müdes Auge

    Die initiale Pupillenverengung (Miosis) wandelt sich bei andauernder Hypoxie in eine Mydriasis um. Hier hängt das zweite Auge des Menschen heraus. Das lange verweilen im Schwitzkasten hat es müde gemacht (Mydriasis). Es trägt hier also eine Schlafmütze und hat eine stark erweiterte Pupille.

  • TH: Atemwege freihalten und Beatmung

    Hund Nalo mit einem Tubus

    Wegen der Atemdepression ist die körpereigene Sauerstoffaufnahme inadäquat. Die Atemwege sollten daher freigehalten werden und eine Beatmung erfolgen. Hund Nalo kommt hier mit einem Tubus und möchte dem Gefolterten helfen.

  • TH: Titrationsantagonisierung mit Naloxon

    Titrations-Wasserpistole von Nalo

    Naloxon ist ein Antagonist an Opioidrezeptoren und verdrängt agonistische Opioide durch seine stärkere Affinität. Wichtig ist die Titrierung von Naloxon, dh. die kontinuierliche, langsame Erhöhung der eingesetzten Dosis bis zum Erreichen der gewünschten Wirkung. Hund Nalo hat eine Wasserpistole zum Titrieren dabei – natürlich können Opioid-Schatten überhaupt kein Wasser ab.

  • Naloxon: kurze HWZ

    Nalo mit kurzer Haarsträhne

    Naloxon hat eine kürzere Halbwertszeit als die meisten Opioide. Nachdem Naloxon abgebaut ist und die Rezeptoren frei sind, können die Opioide erneut an die Rezeptoren binden. Dieses Phänomen nennt man Remorphinisierung (auch: Rebound-Effekt). Die Remorphinisierung ist hier am bösen Moor-Delfin gezeigt. Dieser schaut aus der Wand. Der dritte Schatten prallt an dieser Wand ab und kommt zurück (Rebound-Effekt nach Naloxon-Abbau). Auch Naloxon kann Entzugssymptome auslösen, diese sind an den brennenden Socken des Hund Nalo gezeigt.

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Expertenwissen

  • Ferner: Zyanose (Hypoxie), Tonusverlust der Muskulatur, verminderte Körpertemperatur

    Blau angelaufener Mensch verliert Tonvase, diese fällt auf glimmende Asche

    Weitere Zeichen einer Intoxikation mit Opioiden sind: Eine Zyanose, das Zeichen einer durch die Atemdepression bedingten Hypoxie; ein Tonusverlust der Muskulatur bis hin zur Areflexie sowie eine verminderte Körpertemperatur. Der gewürgte Mensch läuft blau, sprich zyanotisch, an (Hypoxie) und verliert seine Tonvase (Tonusverlust der Muskulatur). Diese fällt auf noch glimmende Asche seines vorherigen Lagerfeuers (verminderte Körpertemperatur).

  • Grad 0: Opioidhunger, Ängstlichkeit

    Angsthase isst Mohn (Opioidhunger)

    Bei Grad 0 verspüren Patienten einen “Opioidhunger” und Ängstlichkeit. Auf dem Boden (Stufe 0) sitzt ein Angsthase (Ängstlichkeit) und isst hungrig eine Mohnblume (Opioidhunger).

  • Grad 1: Gähnzwang, Unruhe, Schwitzen, Tränen-/Nasensekretion

    Erste Stufe: gähnender, schwitzender Nasenbär

    Grad 1 zeigen wir auf der ersten Stufe durch einen müden Nasenbären: Der erste Grad äußert sich durch Gähnzwang (müder Nasenbär mit Schlafmütze), durch Unruhe (er zitiert), Schwitzen und durch vermehrte Tränen- und Nasensekretion (daher ein Nasenbär).

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Opisode 1: Die drei Ahnen / Wirkmechanismus, Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Opisode 2Der Kodex des Lichts / Klinische Aspekte

Opisode 2bDer Busen-Prinz-Delfin / Partialagonist Buprenorphin

Opisode 3Heldenzwist am Schwanensee / Schwache Agonisten

Opisode 4Der Kampf an den Drei Zinnen / Starke Agonisten

Opisode 5Die Belagerung Ägyptens / Narkotika

Opisode 6Nirwana der Sucht / Intoxikation, Entzug und Antagonisten 

Opisode 7Der Meter-Don hilft den Süchtigen / Suchttherapie 

Opisode 8: Die Fäkalkatastrophe / Loperamid

Produktinformation

Opioid Saga

Die Schattenseite der Helden

Opisode 1: Die drei Ahnen

Die Opioid Saga: Sieben Meditricks über die Geschichte von gespaltenen Helden. Sie kommen, die Menschen von Schmerzen zu befreien, doch ihre Schattenseite arbeitet daran, die Menschen von sich abhängig zu machen. Die Opioid Saga gibt es als zweibändigen Comic – hier widmen wir der Geschichte und den grafischen Elementen noch mehr Aufmerksamkeit. Mehr Information findest Du unten und auf der Produktseite.

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Die Opioid Saga ist ein zweibändiger Comic über die Medikamentengruppe der Opioide. Opioide sind Analgetika, sie befreien Menschen von Schmerzen. Gleichzeitig haben Opioide ein Suchtpotential. Diesen Gegensatz greifen die Opioid-Helden auf: Von den Menschen gerufen, kommen sie, um diese von den Schmerzteufeln zu befreien. Doch in ihnen weilt eine dunkle Seite. Ihre Schattenseite versucht die Menschen an sich zu binden und zu versklaven. Einige Helden drohen sich gänzlich der dunklen Seite hinzugeben.

 

Der gesamte Comic beinhaltet sieben Merkbilder zu den Opioiden, drei davon in Band 1. Diese sind erzählerisch vertieft und vermitteln parallel zu den einzelnen Panels die Fakten rund um die Opioide. Jedes Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der Fakten anhand des kompletten Merkbildes. Ergänzt ist unser eigenes Bildmaterial um Bildzitate bekannter Kunstschaffender verschiedener Epochen, um ein grafisch ansprechendes und emotionales Werk zu bieten.

 

Band 1 schildert die Herkunftsgeschichte der Helden (geschichtliche Aspekte der Opioide) sowie die ersten drei Episoden der Saga: Die drei Ahnen (Wirkmechanismus der Opioide), Der Kodex des Lichts (Klinische Aspekte & Partialagonist Buprenorphin) und Heldenzwist am Schwanensee (schwache Agonisten).

 

Band 2 umfasst vier Episoden: Der Kampf an den Drei Zinnen (starke Agonisten), Die Belagerung Ägyptens (Narkotika), Nirwana der Sucht (Intoxikation, Entzug und Antagonisten) und Der Meter-Don hilft den Süchtigen (Suchttherapie).

 

Band 1 enthält ferner einen Blick hinter die Kulissen: Wie entstand das Werk, die Zeichnungen, die Illustrationen? Band 2 widmet sich zusätzlich den Kunstschaffenden hinter den zitierten Bildern und beinhaltet die Synopsis: Die zweiseitige, zusammenfassende Szene um den emotionalen, atmosphärischen Kontext der Saga.

Beide Bände zusammen geben eine Übersicht über alle Opioid-Helden, die Bildquellen und Comicempfehlungen für Interessierte.

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