Opioide lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Opioide 2b: Partialagonist Buprenorphin


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Opioide 2b: Partialagonist Buprenorphin

Inhaltliche Einleitung
Buprenorphin ist ein Partialagonist – es besetzt Opioidrezeptoren, ohne die volle Wirkung zu erzielen. Buprenorphin hat die höchste Affinität zum Opioid-Rezeptor. Buprenorphin verdrängt andere Opioide und kann von diesen nicht verdrängt werden, genauso wenig von Opioid-Antagonisten wie Naloxon. Wirkungen von Buprenorphin sind somit nicht antagonisierbar und die Schmerztherapie durch Buprenorphin kann nicht eskaliert werden, bis dieses vollständig ausgeschieden ist – es wird langsam biliär ausgeschieden und unterliegt dem entero-hepatischen Kreislauf. Dafür ist bei Niereninsuffizienz keine Dosisanpassung nötig.

Basiswissen

  • Wirkmechanismus

    Buprenorphin: Partialagonist

    Busen-Prinz-Delfin: trägt Panzer-Gerüst

    D.h. Buprenorphin besetzt Opioidrezeptoren und imitiert die Opioidwirkung, ohne jedoch die volle Transmitterwirkung in Gang zu setzen. Buprenorphin hat daher teils antagonistische Effekte, zumal es andere Opioide vom Opioidrezeptor verdrängen kann.

  • Wirkmechanismus

    (1/3) 30- bis 70-fache analgetische Potenz

    3 Delfin-Zähne (zehn) auf Krone mit Alge

    Buprenorphin hat eine 30- bis 70-fache, analgetische Potenz von Morphin. Die analgetische Potenz ist damit hoch im Vergleich zum Morphin.

  • Wirkmechanismus

    (2/3) Geringere maximale Analgesie

    Kleine Baby-Alge

    Die maximale erreichbare Analgesie ist als Partialagonist jedoch geringer als die von Morphin.

  • Wirkmechanismus

    (3/3) Ceiling-Effekt

    Moor-Delfin (auf Krone abgebildet) knallt gegen Decke

    Grund ist der Ceiling-Effekt (Sättigungseffekt): Das Maximum der Dosis-Wirkungs-Kurve ist erreicht, Nebenwirkungen können jedoch weiter zunehmen.

  • Pharmakodynamik

    Buprenorphin: ↑↑ Affinität zu μ(mü)-Opioid-Rezeptoren

    Busen-Prinz-Delfin: krallt sich Mücken-Wappen

    Buprenorphin hat die höchste Affinität zu MOR. Es ist daher weder antagonisierbar, noch kann es durch höherpotente Opioide verdrängt werden. Jedoch aktiviert Buprenorphin selbst den MOR nur partiell.

  • ...

Expertenwissen

  • Pharmakokinetik

    Lange HWZ von 6-8 Stunden

    Haarsträhne mit (6-seitigem) Würfel & (8-armigem) Oktopus

  • Pharmakokinetik

    Unterliegt enterohepatischem Kreislauf

    Kreisförmiger See mit grüner Flüssigkeit (Galle)

    Buprenorphin wird hepatisch verstoffwechselt und unterliegt somit dem enterohepatischen Kreislauf. Demnach ist die Ausscheidung verlangsamt.

  • Pharmakokinetik

    Ausscheidung: biliär

    Delphin tropft in grünen See

    Buprenorphin wird mehrheitlich biliär ausgeschieden. Die Niereninsuffizienz stellt daher keine Kontraindikation dar.

  • ...

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Opisode 1: Die drei Ahnen / Wirkmechanismus, Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Opisode 2Der Kodex des Lichts / Klinische Aspekte

Opisode 2bDer Busen-Prinz-Delfin / Partialagonist Buprenorphin

Opisode 3Heldenzwist am Schwanensee / Schwache Agonisten

Opisode 4Der Kampf an den Drei Zinnen / Starke Agonisten

Opisode 5Die Belagerung Ägyptens / Narkotika

Opisode 6Nirwana der Sucht / Intoxikation, Entzug und Antagonisten 

Opisode 7Der Meter-Don hilft den Süchtigen / Suchttherapie 

Opisode 8: Die Fäkalkatastrophe / Loperamid

Produktinformation

Opioid Saga

Die Schattenseite der Helden

Die Opioid Saga: Acht Meditricks über die Geschichte von gespaltenen Helden. Sie kommen, die Menschen von Schmerzen zu befreien, doch ihre Schattenseite arbeitet daran, die Menschen von sich abhängig zu machen. Die Opioid Saga gibt es als zweibändigen Comic – hier widmen wir der Geschichte und den grafischen Elementen noch mehr Aufmerksamkeit. Mehr Information findest Du unten und auf der Produktseite.

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Die Opioid-Saga ist ein Comic über die Medikamentengruppe der Opioide. Als Analgetika befreien Opioide Menschen von Schmerzen. Gleichzeitig haben Opioide ein Suchtpotential. Diesen Gegensatz greifen die Opioid-Helden auf: Von den Menschen gerufen kommen sie, um diese von den Schmerzteufeln zu befreien. Doch in ihnen weilt eine dunkle Seite – die Schattenseite der Helden will die Menschen an sich binden, will die Menschen versklaven. Einige Helden drohen sich gänzlich der dunklen Seite zuzuwenden.


Der gesamte Comic beinhaltet acht Merkbilder zu den Opioiden. Diese sind erzählerisch vertieft und vermitteln parallel zu den einzelnen Panels die Fakten rund um die Opioide. Jedes Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der Fakten anhand des kompletten Merkbildes. Ergänzt ist unser eigenes Bildmaterial um Bildzitate bekannter Kunstschaffender verschiedener Epochen, um ein emotionales und grafisch ansprechendes Werk zu bieten.


Zunächst schildern wir die Herkunftsgeschichte der Helden (geschichtliche Aspekte der Opioide). Die vier ersten Opisoden der Saga behandeln Grundlagen und analgetische Substanzen: Die drei Ahnen (Wirkmechanismus der Opioide), Der Kodex des Lichts (Klinische Aspekte & Partialagonist Buprenorphin), Heldenzwist am Schwanensee (schwache Agonisten) sowie Der Kampf an den Drei Zinnen (starke Agonisten).


Die nächsten vier Opisoden behandeln speziellere Themen: Die Belagerung Ägyptens (Narkotika), Nirwana der Sucht (Intoxikation, Entzug und Antagonisten), Der Meter-Don hilft den Süchtigen (Suchttherapie) sowie die Zugabe: Die Fäkalkatastrophe (Loperamid).


Extras: Der Blick hinter die Kulissen: Wie entstanden das Werk, die Zeichnungen & Illustrationen? Die Synopsis: ein epochales Übersichtsbild über die Saga. Ferner: Comic-Empfehlungen aus dem Hause Meditricks.

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