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Yersinia pestis (old)


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Yersinia pestis (old)

Manchmal überschlagen wir uns selber und veröffentlichen Meditricks sobald sie aus der Schmiede kommen.
An dieser Stelle zeigen wir Dir normalerweise einen schriftlichen Auszug aus den Assoziationen und Fakten, die Dich zu diesem Thema erwarten.
Wir arbeiten gerade mit Hochdruck daran und werden diesen Bereich in den nächsten Tagen füllen.

Das vollständige Merk-Video zum Thema Yersinia pestis mit allen Erläuterungen zum Lernen und Merken kannst Du Dir aber bereits ansehen.

Beginne das Lernen mit unseren Eselsbrücken,

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AllgemeinDie PestTherapieQuellen & Co

Yersinia pestis [#1 Your sin!] ist ein gramnegatives Stäbchenbakterium [rotes Bakterium reitet Ratte]. Die Pest kommt vor allem als Zoonose vor (Erkrankung von Tieren), wie Ratten [reitet auf Ratte]. Übertragen wird Yersinia pestis durch den Biss von Flöhen [Flöhe springen von Ratte; Floh beißt ins Bein]. Die Flöhe verbreiten später die Pest von Mensch zu Mensch; entsprechende hygienische Verhältnisse, Hausen auf engem Raum, begünstigen das Ausbrechen von Pest-Epidemien. Eine Ausnahme bildet die Lungenpest, hier können die Erreger direkt über Tröpfchen übertragen werden.
Ein weiterer pathogener Faktor von Yersinia pestis: bei Körpertemperatur bildet Yersinia pestis eine antiphagozytäre Kapsel und entzieht sich somit der zellulären Immunabwehr [zieht Pest-Klamotten (Kapsel) an].

Unterscheiden können wir vier Formen: die Beulenpest (Bubonenpest), die Pestsepsis, die Lungenpest sowie die Abortive Pest.
Der Flohbiss [#2 Floh beißt ins Bein] überträgt Yersinia pestis. Es kommt zu Infektionssymptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Bei der Beulenpest führt die Infektion der Lymphknoten und Lymphwege zu den rotbläulichen, schmerzhaft geschwollenen Beulen, auch Bubonen genannt (Bubonenpest) [Yersinia mit Pestmaske hinter Beule]. Diese Beulen können ggf. ulzerierend zerfallen.
Dringen die Erreger in großer Zahl in die Blutbahn ein, kommt es zur Pestsepsis [#3 Yersinia mit Pest-Maske im Blut]. Bei massiver Sepsis kommt es zur Verbrauchskoagulopathie (Verbrauch von Gerinnungsfaktoren mit anschließenden Blutungen). Diese gab durch die massiven Einblutungen in die Haut (Ekchymosen) der Pest ihren Namen „Schwarzer Tod„.
Über das Blut gelangen die Yersinien auch zur Lunge und führen zur Lungenpest – diese ist besonders tödlich [#4 Yersinia mit Pest-Maske und Totenkreuz in der Hand in der Lunge]. Über mit Yersinien kontaminierten Tröpfchen kann es zur direkten Übertragung kommen [Yersinia pestis im Tropfen].
Die Abortive Pest ist ein milder Verlauf mit Ausheilung und Immunitätsbildung (Antikörperbildung).

Therapiert wird Yersinia pestis mit Doxycyclin, einem Tetarzyklin [Dog cycling, von engl. Hund fährt auf Vierrad].

Assoziierte Merkbilder – Yersinien-Erkrankungen:
Merkbild: Enterale Yersiniose
Merkbild: Yersinia pestis – die Pest!

Quelle: Kayser, Fritz H. (2005): Medizinische Mikrobiologie. Taschenlehrbuch
Quelle: Wikipedia (de.wikipedia.org)
Artikel: Pest
Artikel: Yersinia pestis
Bilder: Pest
Röntgen-Bilder: Lungenpest

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