Verdauungssekrete und -hormone lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Verdauungssekrete und -hormone


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Verdauungssekrete und -hormone lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Verdauungssekrete und -hormone

Inhaltliche Einleitung
Unsere Nahrung wird nach und nach von unterschiedlichen Organen verdaut, was sehr viel Koordination und Feinabstimmung braucht. Dabei spielen Hormone eine wichtige Rolle: fast kein Organsystem ist so hormonreich und -aktiv wie unser Gastrointestinaltrakt (GIT).  Die Fakten in diesem Meditrick sind so aufgebaut, dass wir mit der Nahrung einen Spaziergang durch das Verdauungssystem machen und so an jedem Organ “vorbeispazieren”. An jeder Station werden wir jeweils drei Fragen klären: 
  • Wie hilft das Organ, die Nahrung zu verdauen? 
  • Welches Sekret benutzt das Organ dazu? 
  • Wir wird das Organ reguliert?
Am Ende des Meditricks besprechen wir noch 3 Hormone, die eine wichtige Regulationswirkung auf den gesamten GIT besitzen.

Basiswissen

  • Verdauungssekrete werden von Hormonen koordiniert

    Verdauungs-Köche werden von Mohn-Mafia “zur Arbeit angehalten”

    Unsere Nahrung wird nach und nach von unterschiedlichen Organen (“Stationen”) verdaut, hier an den gastrointestinalen Köchen zu sehen. Diese sequentielle Verdauung bedarf viel Koordination und Feinabstimmung, wobei Hormone eine wichtige Rolle spielen. Fast kein Organsystem ist so hormonreich und -aktiv wie unser Gastrointestinaltrakt, was wir an der Mohn-Mafia darstellen, die hier die Köche in Schach hält.

  • Mund: Mechanische Zerkleinerung zur Oberflächenvergrößerung und erste chemische Verdauung

    Zahn hackt Essen klein, Hasen-Zunge schüttet Chemikalien über Essen

    Im Mund wird die Nahrung zerkleinert, hier gezeigt am Zahn, der das Essen zuerst kleinhackt. Das ist wichtig, weil dadurch die Oberfläche der Nahrungsstücke größer wird und somit Enzyme in den weiteren Abschnitten der Verdauung besser arbeiten können. Neben der mechanischen Zerkleinerung gibt es bereits im Mund einige Enzyme, die mit der chemischen Verdauung beginnen. Wir zeigen das am Zungen-Koch, der Chemikalien und Enzyme auf das Essen gießt.

  • Speichel: α-Amylase → Kohlenhydrate, Zungengrundlipase → Fette, Muzine → Gleitmittel

    Sabbernde Zunge mit Hasen-Ohren: Ami-Hasen-Ohren → Lieb-Hasen-Ohren → Butter, Muh-Biene → Glider

    Pro Tag werden in unserem Mund ca. 1 l Speichel produziert. Wichtig sind im Speichel v.a. die α-Amylase und die Zungengrundlipase, die für die erste grobe Zerlegung von komplexen Kohlenhydraten und Fetten sorgen. Die Hasenohren der Zungen stehen für diese Enzyme: Das linke Ami-Hasenohr steht für die Amylase und das rechte liebe Hasenohr steht für die Lipase (Lieb-Hase). Links hält die Zunge eine Chemikalie mit einer Nudel darin (Kohlenhydrat-Verdauung). In der rechten Hand hält der Hasen-Koch einen Chemiekolben mit einem Stück Butter darin (Fett-Verdauung). Außerdem gibt es im Speichel Muzine (Muh-Biene), die als Gleitmittel (Glider) für den Nahrungsbrei wirken. Aber Vorsicht: Der Speichelfluss wird nicht über Hormone, sondern über das VNS reguliert.

  • Magen zersetzt und speichert Nahrungsbrei

    2 Magenköche zersetzen Gericht mit Säure und naschen von Nahrung

    Erreicht der Nahrungsbrei den Magen, wird er in noch kleinere Bestandteile zerlegt. Für diese Aufgabe ist ein stark saures Milieu mit einem pH von ca. 2 nötig, um Proteine denaturieren und mit speziellen Enzymen weiter aufspalten zu können – hier am Säure-kotzenden Magen zu sehen. Im Magen kann der Nahrungsbrei theoretisch für mehrere Stunden gespeichert werden, was der sehr volle Magen zeigt. Übrigens wissen wir natürlich auch, dass der Mensch im Durchschnitt nur einen Magen besitzt und nicht zwei. Doch wir wollten an den beiden Mägen die beiden wichtigsten Zelltypen des Magens darstellen, wie du in den nächsten Punkten lesen kannst.

  • Parietalzellen (Belegzellen): HCl zur Ansäuerung und Intrinsic factor zur Vitamin B12-Bindung

    Piraten-Magen kotzt Säure, weil er besoffen Gin-Traktor fährt

    Für die Produktion des Magensaftes sind 3 Zelltypen verantwortlich: Die Belegzellen oder Parietalzellen schaffen das saure Magenmilieu zur Proteindenaturierung, indem sie HCl sezernieren. Der Piraten-Magen steht für die Parietalzelle im Magen: Er kotzt Säure, um die HCl-Sekretion darzustellen. Vermutlich kotzt er, weil er besoffen Gin-Traktor fährt (In-Trin-sic Factor): Parietalzellen produzieren den Intrinsic factor, der Vitamin B12 aus der Nahrung bindet.

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