Sympathikus lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Sympathikus


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Sympathikus lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Sympathikus

Inhaltliche Einleitung
Der Sympathikus ist Teil des vegetativen Nervensystems (auch viszerales oder autonomes NS). Dieses dient der - vorwiegend unbewusst ablaufenden - Steuerung der glatten Muskulatur der inneren Organe, Gefäße und Drüsen. Das vegetative NS kontrolliert hierbei nahezu alle vegetativen Funktionen (Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Fortpflanzung usw.) und passt diese an die Umweltanforderungen an. Der Sympathikus hat hierbei als Antagonist zum Parasympathikus eine insgesamt energie-mobilisierende und aktivierende Funktion. Nahezu alle inneren Organe werden von beiden Gegenspielern innerviert. Eine Ausnahme, die teilweise auch unabhängig von Sympathikus und Parasympathikus ist, ist das enterische Nervensystem: Der Magen-Darm-Trakt besitzt ein mehr oder weniger eigenes intramurales vegetatives Nervensystem.

Basiswissen

  • Sympathikus, Teil des vegetativen Nervensystems (VNS)

    Sympathischer Steinzeitkrieger, ein Vegetarier

    Der sympathische Steinzeit-Krieger in üppiger Vegetation (außerdem Teil einer vegetarischen Gruppe) repräsentiert den Sympathikus (Dschungel = vegetatives Nervensystem).

  • Funktion: Fight-or-Flight

    Fliehen oder Kämpfen?

    Die Funktion des Sympathikus lässt sich auf den Merkspruch “Fight-or-Flight” herunterbrechen. Kämpfen oder fliehen (siehe Gedankenblase). Der muskulöse Steinzeitmensch erschrickt, als er dem Säbelzahntiger begegnet. Nach kurzem Abwägen entscheidet er sich für den Kampf. Die meisten der vom Sympathikus vermittelten Reaktionen sind herleitbar, orientiert man sich am Motto Fight-or-Flight. Wir konzentrieren uns hier im Bild auf fünf weniger herleitbare Reaktionen und besondere Aufgaben des Sympathikus.

  • Pupillodilatation (Mydriasis)

    Große Pupillen

    Der Steinzeit-Krieger reißt die Augen auf, als er den Säbelzahntiger sieht: die Pupillenerweiterung und Fernakkommodation. Die Pupillenerweiterung wird über den M. dilatator pupillae vermittelt. Wenn man etwas Attraktives oder Aufregendes sieht, macht man “große Augen”, zu schlau: Mydriasis, Hier merken wir uns: Große Augen, großes Wort, eben Mydriasis. Gegenüber: Kleine Augen, kleines Wort: Miosis. Auf die Pupillenerweiterung ist der sympathische Einfluss eher gering. Das Auge ist auch in Ruhe, ohne Energieaufwand, fernakkommodiert.

  • Schwangerer Uterus: Kontraktion; Nicht-schwangerer Uterus: Dilatation

    Gebärende Uteruspflanze; schlaffe Uteruspflanze

    Der Steinzeitkrieger hat für seine Frau ein paar fleischfressende Blumen gepflückt, die er vor Schreck jedoch fallen lässt. Und jetzt aufgepasst: Die Pflanzen erinnern von ihrer Form an den Uterus: Der Sympathikus bedingt die Kontraktion des schwangeren Uterus – eine schwangere bauchige Blume “spuckt” eine Babyblume aus. Action also bei der Geburt. Fight, bis das Kind raus ist. Und jetzt wohlgemerkt: Der Sympathikus führt wiederum zur Relaxation des nicht-schwangeren Uterus. Eine schmale, nicht-schwangere Blume liegt schlaff am Boden. Kontraktion des schwangeren Uterus, Baby auf die Welt; Relaxation des nicht-schwangeren Uterus.

  • Ejakulation

    Wasserflasche spritzt

    Der Sympathikus trägt eine Feldflasche in Phallusform. Vor Schreck spritzt es aus ihr heraus. Dies erinnert uns daran, dass der Sympathikus die Ejakulation bedingt. Der Parasympathikus hingegen bewirkt die Erektion. “Zuerst muss man sich beim Liebesakt entspannen (Erektion), damit es dann zum spannenden Höhepunkt kommen kann (Ejakulation)”. Der Sympathikus spritzt hier also mit seiner Flasche herum.

  • ...

Expertenwissen

  • Verlauf von R. communicans albus und griseus

    Der genaue Nervenverlauf des Sympathikus aus dem Rückenmark: Das erste sympathische Axon (die Maus) tritt mit allen anderen motorischen Fasern aus der Vorderwurzel des Rückenmarks aus und wird Teil des Spinalnervs. Als Ramus communicans albus (das weiße Telefon) tritt es ins Grenzstrangganglion ein, wo es meist auf das zweite Neuron umgeschaltet wird. Wenn die Fasern unverschaltet hindurchziehen, werden sie in einem prävertebralen Ganglion verschaltet. Das Axon des zweiten Neurons zieht nun entweder von den prävertebralen Ganglien zu den periaortalen vegetativen Plexus oder wird (ausgehend von den Grenzstrangganglien) erneut Teil des Ramus communicans griseus des Spinalnervs (das graue Telefon). Die Fasern des Ramus communicans griseus verlaufen mit dem Spinalnerven zu den einzelnen Hautdermatomen. Hier werden sympathisch die Blutgefäße innerviert, die Schweißdrüsen und die glatte Muskulatur der Haarschäfte.

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