Purinbiosynthese lernen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Purinsynthese


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Purinbiosynthese lernen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Purinsynthese

Inhaltliche Einleitung
Das Meiste kommt im Meditrick "Nukleotide" vor, aber hier zur Erinnerung: Es ist sehr wichtig, die Terminologie in diesen Kapiteln exakt auseinander zu halten und zu verstehen. 
  1. Purine (und Pyrimidine) sind als Teil von Nukleotiden u.a. grundlegende Bausteine der DNA. 
  2. Purine und Pyrimidine sind ringförmige Basen. Sie werden auch Nukleobasen genannt, da sie oft in Nukleosiden und Nukleotiden vorkommen.
  3. Purine und Pyrimidine sind oft mit einem Zucker (häufig einer Pentose) verbunden. Die Verbindung aus Base und Zucker nennt man Nukleosid (mit S! – wie “mit sugar”
  4. DNA-relevante Purine sind Adenin und Guanin
  5. Die entsprechenden Purin-Nukleoside heißen Adenosin und Guanosin.
  • Reminder 1: Wenn man von Purinen spricht, meint man die Nukleobasen, nicht die Nukleoside. Man kann aber von Purin-Nukleosiden sprechen. 
  • Reminder 2: Die Purin-Nukleoside heißen anders als die Purin-Basen! Sie heißen Adenosin und Guanosin.
  1. Nukleoside können nun mit einem oder mehreren Phosphatresten verbunden werden. Ab dann heißen sie Purin-Nukleotide (mit T! – wie mit Phosphat) Je nachdem wie viele Phosphatreste drankleben, heißen sie zum Beispiel Adenosinmonophosphat, -diphosphat oder -triphosphat. 
In diesem Meditrick geht es um die Synthese der Purin-Nukleotide Adenosin- und Guanosinmono/di/triphosphat.

Basiswissen

  • Purinbiosynthese: Bausteine der DNA

    Püree-Bausteine für bröckelndes Rathauses

    Purine (und Pyrimidine) sind als Teil von Nukleotiden u.a. grundlegenden Bausteine der DNA: sie werden hier als Püree-Bausteine (Purine) für das bröckelnde Rathaus gezeigt. Auch die Nukleotide der DNA müssen fortlaufend erneuert werden.

  • Purinbasen Adenin und Guanin

    Apfelgrünes Adonis- und gelbes Guano-Püree

    Zu den Purinbasen gehören Adenin, Guanin, Hypoxanthin und Xanthin. Nur Adenin und Guanin sind DNA-Bestandteile, die hier als apfelgrüne Adonis-Bausteine und als guano-gelbe Bausteine gezeigt sind. Die Bausteine werden jeweils aus Püree gemacht. Hypoxanthin und Xanthin dagegen sind Zwischenprodukte beim Abbau von Purinbasen. (Die Purin-Synthese zeigen wir in einer Hälfte des Rathauses – der Meditrick über die Pyrimidinsynthese findet in der anderen Hälfte statt.)

  • Purinnukleo-T-id = Ribose + Purinbase + Phosphat

    T-eam = 5 Zuckerwürfel, Püree-Vase, Pfirsich

    Purinnukleo-T-ide bestehen aus drei Teilen, die auf dem Poster als das T-eam dargestellt werden, das die Püree-Bausteine macht. Das Team besteht aus dem Fünffach-Zucker Ribose-5-Phosphat (5 Zuckerwürfel), einer Purinbase (Püree in Vase) und aus einem Phosphat (Pfirsich in der Hand des Zuckerwürfels). Nukleo-S-ide haben im Gegensatz zu Nukleotiden keinen Phosphatrest. Ohne Pfirsich sind die Zuckerwürfel s-auer, für NukleoSid.

  • De-novo-Synthese vs. Wiederverwertung

    Püreewerk vs. Recycling

    Purinnukleotide können neu synthetisiert oder wiederverwertet werden. Der Wegweiser für das Püreewerk zeigt auf diesen Rathausplatz, wo es um die Purin-Neusynthese geht. Ein anderes Schild zeigt vom Platz weg und weist den Weg zum Recyclinghof. Die Wiederverwertung von Purin-Basen zeigen wir nicht im Meditrick.

  • Purin-Nukleotide für DNA – Purinbiosynthese im Zytosol (vor dem Zellkern)

    Püreebausteine für Rathaus – Bausteinproduktion auf Rathausplatz (vor dem Rathaus)

    Das Rathaus steht mit seiner Uhr für den Zähl-Kern der Stadt (Zellkern): dort ist stetig Nachschub von Bausteinen nötig. Die Bausteine werden allerdings davor auf dem Rathausplatz produziert, um die Purin-Synthese im Zytosol darzustellen (vor dem Rathaus heißt vor dem Zellkern = dem Zytosol).

  • ...

Expertenwissen

  • Purinring besteht aus C- und N-Atomen

    Kohle- und Stickstoffschüssel im Versorgungsregal

    Der Purinring besteht aus C- und N-Atomen, hier an der Kohle und am Stickstoff auf dem untersten Regal zu sehen. Woher kommen die C- und N-Atome? Das glückliche Schwein steht für Glycin (2 C- und 1 N-Atom). Zwei kleine Glut-Armins (für 2 Glutamin) steuern jeweils ein N-Atom bei, ebenso wie das Kasperle (für Aspartat). Die beiden Fohlen mit vier Hydraköpfen auf dem Rücken (für Tetrahydrofolat) steuern jeweils ein Kohlenstoff-Atom bei und das letze C-Atom stammt vom Backnatron (für Hydrogencarbonat).

  • Spaltung von GTP zu GDP und Phosphat

    Gelber Blitz auf grüner Adonis-Püreevase

    Zur Bildung von AMP (apfelgrünes Adonispüree mit 5er Zuckerwürfel und Pfirsich) aus IMP wird eine energiereiche Verbindung verbraucht. GTP wird zu GDP und Phosphat gespalten. Auf der grünen Adonis-Püreevase ist ein gelber Blitz (GTP) zu sehen.

  • Spaltung von ATP zu AMP und Pyrophosphat

    Zwei phosphorgrüne Blitze auf gelber Guano-Püreevase

    Bei der Synthese von GMP aus IMP wird ATP in AMP und Pyrophosphat gespalten. Es werden also zwei energiereiche Bindungen benötigt (zwei phosphorgrüne Blitze).

  • ...

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