Flexorengruppe  lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Oberschenkelflexoren


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Flexorengruppe  lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Oberschenkelflexoren

Inhaltliche Einleitung
Von zentraler Bedeutung sind die Oberschenkelmuskeln beim aufrechten Stand und beim Gehen. Beim Gehen werden Extensoren und Flexoren abwechselnd angespannt. So ermöglichen sie das fürs Gehen nötige “Durchschwingen” des Beines. Die Flexoren im Oberschenkel erstrecken sich über das Hüft- und das Kniegelenk, manipulieren also beide Gelenke. Sie führen vier Bewegungen aus, drei davon im Knie: Flexion, Innenrotation und Außenrotation.  Unterschieden werden bei der Oberschenkelmuskulatur (angelehnt an den Prometheus): die ventral gelegene Extensorengruppe und die dorsal gelegene Flexorengruppe. Die Extensoren sorgen für eine Streckung des Kniegelenks. Eine Ausnahme bildet der M. sartorius. Zwar wird er wegen der ventralen Lage auch zur Extensorengruppe gerechnet, er sorgt aber für eine Flexion im Kniegelenk. Die Flexorengruppe liegt dorsal. Prinzipiell gehört auch die medial gelegene Adduktorengruppe zur Oberschenkelmuskulatur, funktionell wird sie hier aber bei der Hüftmuskulatur behandelt.

Basiswissen

  • Dorsale Oberschenkelmuskulatur, auch “Flexorengruppe”

    Tempel mit Türen, Gruppe der Fleck-Ohren, flektiertes Kniegelenk

    Heute gibt es wieder ein Tier-Opfer vor dem Tempel der Gruppe der Fleck-Ohren (für die “Flexorengruppe”, daher tragen alle Fleck-Ohren der Fleck-Ohr-Hasen). Für Oberschenkelmuskeln stehen hier fünf obere Priester. Zu diesen zählen: Die zwei bezepterten Priesterinnen vom Kult der Fee-im-Moor (für den M. biceps femoris mit seinen zwei Köpfen), die zwei muskulösen Seemänner: der erste Seemann Membranosus in seiner weißen Tunika (für den M. semimembranosus, dieser hat einen großen flächigen Sehnenansatz) und der zweite Seemann mit Tau (für den M. semitendinosus). Nummer fünf ist der populäre Priester Magister Popliteus (für den M. popliteus).

  • Innervation: N. tibialis (L5-S2)

    Nerviger Tibeter mit lumpigem Handschuh und heiligem Schwan

    Der N. tibialis (L5-S2) innerviert die Muskeln der dorsalen Oberschenkelmuskulatur, bis auf das Caput breve des M. biceps femoris. Ein für die Priester nerviger Tibeter (für den N. tibialis) kommt daher, um Eintracht zwischen den zwei Priesterparteien zu stiften. Mit einem lumpigen Handschuh (für L5) führt er einen heiligen Schwan (für S2, sakral wie heilig).

  • Innervation des Caput breve des M. biceps femoris: N. fibularis (L5-S2)

    Nerviger Vieh-Bulle stürzt sich auf kniende Priesterin vom Kult der Fee-vom-Moor

    Das Caput breve des M. biceps femoris jedoch wird durch den N. fibularis (L5-S2) innerviert. Für den N. fibularis steht bei uns ein nerviger Vieh-Bulle (ein Bullterrier). Dieser platzt in die Tempelszene und stürzt sich auf die kniende bezepterte Priesterin vom Kult der Fee-vom-Moor (sie steht für das Caput breve des M. biceps femoris). Der Hund zieht an einer nerven-gelben Leine, gehalten im lumpigen Handschuh (für L5) und wiederum am sakralen Schwan (für S2).

  • M. biceps femoris

    Bezepterte Priesterinnen vom Kult der Fee-vom-Moor

    Der M. biceps femoris besteht aus zwei Köpfen – einem kurzen Kopf, dem Caput breve, und einem langen Kopf, dem Caput longum. Bi-ceps steht für zweiköpfiger Muskel. Zwei bezepterte Priesterinnen vom Kult der Fee-vom-Moor (M. biceps femoris) nehmen an der Zeremonie teil. Die kleinere von beiden kniet gerade und hebt ein paar kaputte Briefe auf (Caput breve). Besonders ist bei diesem Muskel, dass die zwei Köpfe zwar einen unterschiedlichen Ursprung, jedoch den gleichen Ansatz haben. Das Caput longum zieht über zwei Gelenke und wirkt daher sowohl im Hüft- als auch im Kniegelenk. Das Caput breve hingegen hat einen eingelenkigen Verlauf. Beide Priesterinnen sind der Meinung, die Zeichen der Vögel seien günstig, man dürfe die Gedärme des Gnus ausrollen. Sie spielen also eine Rolle bei der Außenrotation.

  • Ursprung: Labium laterale der Linea aspera

    Lappen und Laterne, Linie mit Espenlaub

    Ursprung des Caput breve des Biceps femoris ist das Labium laterale der Linea aspera. Die Linea aspera ist eine longitudinal verlaufende Knochenleiste an der Dorsalseite des Femurs. Sie besteht aus einem Labium laterale und einem Labium mediale, die als Ursprung und Ansatz vieler Muskeln dienen. Die kleinere Priesterin kniet, um ein paar kaputte Briefe (für das Caput breve) aufzuheben. Dafür hat sie ihre Laterne samt Lappen hinter sich gestellt, neben einer Linie aus Espenlaub (für den Ursprung am Labium laterale der Linea aspera).

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Expertenwissen

  • Ischiocrurale Muskulatur

    Litschi-Brotkrusten

    Die Bezeichnung für einen Teil der Flexorengruppe lautet Ischiokrurale Muskulatur. Gemeint sind damit das Caput longum des M. biceps femoris, der M. semitendinosus und der M. semimembranosus. “Ischio” weist darauf hin, dass der Ursprung dieser Muskeln am Sitzbein, dem Os ischii, liegt. “Crural” deutet auf den Ansatz am Crus, dem Unterschenkel, hin. Details dazu bei den jeweiligen Muskeln. Die Priester der Fleck-Ohren füttern die Tiere mit den Früchten der Litschi und Brot-Krusten – Litschi und Brotkrusten stehen für die Ischiocrurale Muskulatur. Alle Beteiligten der Ischiokruralen Muskulatur kommen aus dem Waschzuber mit Litschi: Die lange, stehende bezepterte Priesterin (für das Caput longum des Biceps femoris) sowie die zwei Seemänner Semitendinosus und Semimembranosus.

  • Pes anserinus (Gänsefuß) – dreisehnige Ansätze

    Gans und ihre Füße mit drei Zehen

    Pes anserinus bedeutet Gänsefuß. Man unterscheidet den Pes anserinus superficialis und den Pes anserinus profundus. Diese Bezeichnung kommt daher, dass an beiden Strukturen jeweils drei Sehnen inserieren, ähnlich wie am Fuß einer Gans. Achtung: Die Muskeln bilden keinen dreiköpfigen Muskel, da sie entwicklungsgeschichtlich durch verschiedene Nerven innerviert werden. Für den Pes anserinus profundus, den Gänsefuß, stehen die Gans als Professor und ihre Füße erinnern uns an die Anatomie, die den drei Gänsezehen ähnelt.

  • Funktionsprüfung: Vorbeugen

    Obelisk zeigt Manöver

    Prüfen lässt sich die Funktionsfähigkeit der ischiokruralen Muskulatur, indem der kniende Patient sich mit dem Oberkörper nach vorne beugt – dies zeigen die Hieroglyphen des Obelisken. Dabei sind die Unterschenkel durch den Untersucher fixiert. Bei suffizienter Muskelfunktion kann sich der Patient kontrolliert nach vorne beugen.

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Oberschenkelflexoren

Inhaltliche Einleitung
Von zentraler Bedeutung sind die Oberschenkelmuskeln beim aufrechten Stand und beim Gehen. Beim Gehen werden Extensoren und Flexoren abwechselnd angespannt. So ermöglichen sie das fürs Gehen nötige “Durchschwingen” des Beines. Die Flexoren im Oberschenkel erstrecken sich über das Hüft- und das Kniegelenk, manipulieren also beide Gelenke. Sie führen vier Bewegungen aus, drei davon im Knie: Flexion, Innenrotation und Außenrotation.  Unterschieden werden bei der Oberschenkelmuskulatur (angelehnt an den Prometheus): die ventral gelegene Extensorengruppe und die dorsal gelegene Flexorengruppe. Die Extensoren sorgen für eine Streckung des Kniegelenks. Eine Ausnahme bildet der M. sartorius. Zwar wird er wegen der ventralen Lage auch zur Extensorengruppe gerechnet, er sorgt aber für eine Flexion im Kniegelenk. Die Flexorengruppe liegt dorsal. Prinzipiell gehört auch die medial gelegene Adduktorengruppe zur Oberschenkelmuskulatur, funktionell wird sie hier aber bei der Hüftmuskulatur behandelt.

Basiswissen

  • Dorsale Oberschenkelmuskulatur, auch “Flexorengruppe”

    Tempel mit Türen, Gruppe der Fleck-Ohren, flektiertes Kniegelenk

    Heute gibt es wieder ein Tier-Opfer vor dem Tempel der Gruppe der Fleck-Ohren (für die “Flexorengruppe”, daher tragen alle Fleck-Ohren der Fleck-Ohr-Hasen). Für Oberschenkelmuskeln stehen hier fünf obere Priester. Zu diesen zählen: Die zwei bezepterten Priesterinnen vom Kult der Fee-im-Moor (für den M. biceps femoris mit seinen zwei Köpfen), die zwei muskulösen Seemänner: der erste Seemann Membranosus in seiner weißen Tunika (für den M. semimembranosus, dieser hat einen großen flächigen Sehnenansatz) und der zweite Seemann mit Tau (für den M. semitendinosus). Nummer fünf ist der populäre Priester Magister Popliteus (für den M. popliteus).

  • Innervation: N. tibialis (L5-S2)

    Nerviger Tibeter mit lumpigem Handschuh und heiligem Schwan

    Der N. tibialis (L5-S2) innerviert die Muskeln der dorsalen Oberschenkelmuskulatur, bis auf das Caput breve des M. biceps femoris. Ein für die Priester nerviger Tibeter (für den N. tibialis) kommt daher, um Eintracht zwischen den zwei Priesterparteien zu stiften. Mit einem lumpigen Handschuh (für L5) führt er einen heiligen Schwan (für S2, sakral wie heilig).

  • Innervation des Caput breve des M. biceps femoris: N. fibularis (L5-S2)

    Nerviger Vieh-Bulle stürzt sich auf kniende Priesterin vom Kult der Fee-vom-Moor

    Das Caput breve des M. biceps femoris jedoch wird durch den N. fibularis (L5-S2) innerviert. Für den N. fibularis steht bei uns ein nerviger Vieh-Bulle (ein Bullterrier). Dieser platzt in die Tempelszene und stürzt sich auf die kniende bezepterte Priesterin vom Kult der Fee-vom-Moor (sie steht für das Caput breve des M. biceps femoris). Der Hund zieht an einer nerven-gelben Leine, gehalten im lumpigen Handschuh (für L5) und wiederum am sakralen Schwan (für S2).

  • M. biceps femoris

    Bezepterte Priesterinnen vom Kult der Fee-vom-Moor

    Der M. biceps femoris besteht aus zwei Köpfen – einem kurzen Kopf, dem Caput breve, und einem langen Kopf, dem Caput longum. Bi-ceps steht für zweiköpfiger Muskel. Zwei bezepterte Priesterinnen vom Kult der Fee-vom-Moor (M. biceps femoris) nehmen an der Zeremonie teil. Die kleinere von beiden kniet gerade und hebt ein paar kaputte Briefe auf (Caput breve). Besonders ist bei diesem Muskel, dass die zwei Köpfe zwar einen unterschiedlichen Ursprung, jedoch den gleichen Ansatz haben. Das Caput longum zieht über zwei Gelenke und wirkt daher sowohl im Hüft- als auch im Kniegelenk. Das Caput breve hingegen hat einen eingelenkigen Verlauf. Beide Priesterinnen sind der Meinung, die Zeichen der Vögel seien günstig, man dürfe die Gedärme des Gnus ausrollen. Sie spielen also eine Rolle bei der Außenrotation.

  • Ursprung: Labium laterale der Linea aspera

    Lappen und Laterne, Linie mit Espenlaub

    Ursprung des Caput breve des Biceps femoris ist das Labium laterale der Linea aspera. Die Linea aspera ist eine longitudinal verlaufende Knochenleiste an der Dorsalseite des Femurs. Sie besteht aus einem Labium laterale und einem Labium mediale, die als Ursprung und Ansatz vieler Muskeln dienen. Die kleinere Priesterin kniet, um ein paar kaputte Briefe (für das Caput breve) aufzuheben. Dafür hat sie ihre Laterne samt Lappen hinter sich gestellt, neben einer Linie aus Espenlaub (für den Ursprung am Labium laterale der Linea aspera).

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  • Ischiocrurale Muskulatur

    Litschi-Brotkrusten

    Die Bezeichnung für einen Teil der Flexorengruppe lautet Ischiokrurale Muskulatur. Gemeint sind damit das Caput longum des M. biceps femoris, der M. semitendinosus und der M. semimembranosus. “Ischio” weist darauf hin, dass der Ursprung dieser Muskeln am Sitzbein, dem Os ischii, liegt. “Crural” deutet auf den Ansatz am Crus, dem Unterschenkel, hin. Details dazu bei den jeweiligen Muskeln. Die Priester der Fleck-Ohren füttern die Tiere mit den Früchten der Litschi und Brot-Krusten – Litschi und Brotkrusten stehen für die Ischiocrurale Muskulatur. Alle Beteiligten der Ischiokruralen Muskulatur kommen aus dem Waschzuber mit Litschi: Die lange, stehende bezepterte Priesterin (für das Caput longum des Biceps femoris) sowie die zwei Seemänner Semitendinosus und Semimembranosus.

  • Pes anserinus (Gänsefuß) – dreisehnige Ansätze

    Gans und ihre Füße mit drei Zehen

    Pes anserinus bedeutet Gänsefuß. Man unterscheidet den Pes anserinus superficialis und den Pes anserinus profundus. Diese Bezeichnung kommt daher, dass an beiden Strukturen jeweils drei Sehnen inserieren, ähnlich wie am Fuß einer Gans. Achtung: Die Muskeln bilden keinen dreiköpfigen Muskel, da sie entwicklungsgeschichtlich durch verschiedene Nerven innerviert werden. Für den Pes anserinus profundus, den Gänsefuß, stehen die Gans als Professor und ihre Füße erinnern uns an die Anatomie, die den drei Gänsezehen ähnelt.

  • Funktionsprüfung: Vorbeugen

    Obelisk zeigt Manöver

    Prüfen lässt sich die Funktionsfähigkeit der ischiokruralen Muskulatur, indem der kniende Patient sich mit dem Oberkörper nach vorne beugt – dies zeigen die Hieroglyphen des Obelisken. Dabei sind die Unterschenkel durch den Untersucher fixiert. Bei suffizienter Muskelfunktion kann sich der Patient kontrolliert nach vorne beugen.

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