Lunge-CA Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Lungen-CA 3: Diagnostik & Therapie


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Lungen-CA 3: Diagnostik & Therapie

Inhaltliche Einleitung
Lungenkarzinome haben eine infauste Prognose und gehören weltweit zu den häufigsten Krebstodesursachen. Entsprechend wichtig ist eine möglichst frühe Diagnosestellung und ein zügiger Therapiebeginn. Bei Verdacht auf Lungenkrebs sollte man also sofort handeln. Zur Basisdiagnostik gehört das Röntgen-Thorax. Goldstandard ist das CT und erst die Biopsie sichert die Diagnose. Mithilfe von immunhistochemischer und molekularer Diagnostik, kann man schließlich den genauen Ursprungsort des Tumorgewebes herausfinden. Dies ist wichtig, da sich das kleinzellige (SCLC) und das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) sehr in Therapieansatz und Prognosen unterscheiden. Wahrend die Therapie beim kleinzelligen Lungenkarzinom in den meisten Fällen nur palliativ abläuft, kann man dem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom öfter kurativ begegnen. Fernmetastasen verschlechtern die Prognose bei beiden Tumortypen deutlich.

Basiswissen

  • Kachexie, Uhrglasnägel, Trommelschlegelfinger

    Kachektischer Fieberbär repariert Baumuhr mit Trommelschlegelzeiger

    Bei der der Inspektion des Patienten können einige verdächtige Veränderungen direkt ins Auge stechen, die uns an ein Bronchial-Ca denken lassen. Kachexie, Uhrglasnägel und Trommelschlegelfinger sind pathognomonisch für das Bronchial-Ca (Der abgemagerte Fieberbär steht für die Kachexie). Auch die Uhrglasnägel und die Trommelschlegelfinger, beides Zeichen einer chronischen Hypoxie, können bei Lungenkrebs-Patienten ein Hinweis auf die Erkrankung sein können. (Er repariert die gläserne Baumuhr (Uhr-glas-nägel) mit ihren Trommelschlegel-Zeigern.)

  • Auskultation der Lunge → abgeschwächtes Atemgeräusch

    Stethoskop über Ohrenschützer → Atemgeräusch gedämpft hörbar

    Der Tumor kann Pleuraergüsse, Pneumonien und Atelektasen verursachen (siehe Lungen-Ca Teil 2 - Pathophysio & Symptome). Diese Befunde können bei der Auskultation als abgeschwächtes Atemgeräusch wahrgenommen werden. (Die Krebs-Kopfhörer dämpfen das Geräusch, das der Fieberbär hört.) Natürlich ist - wie bei jeder Lungenentzündung - das Atemgeräusch nur über der betreffenden Stelle leiser hörbar.

  • ↑ Erhöhte Harnsäure und LDH

    Hahn wirft saures Kaubonbon in Milch-Dehydrogenator

    Erhöhte LDH- und Harnsäurewerte können generell ein Hinweis für einen vermehrten Zelluntergang sein und daher auf eine Tumorerkrankung hindeuten – so auch beim Bronchial-Ca. (Den erhöhten Harnsäure- Spiegel im Blut verkörpert der Hahn hoch oben auf der Leiter, der ein super saures Center-Shock in den Shake wirft. Hohe Hahn-säure. Ebenfalls hoch oben auf der Leiter steht der Milch-Dehydrogenator, für die hohe Laktat-Dehydrogenase (LDH)).

  • Paraneoplastisch: ↑ Hyperkalzämie

    Auf Paraglider-Teppich: Milch-Tetrapack

    Im Labor können etwaige Auffälligkeiten auf die zahlreich möglichen paraneoplastischen Syndrome hinweisen. U.a. Elektrolyte, wie Natrium und Calcium können aus dem Ruder gelaufen sein. Die paraneoplastische Tumor-hyperkalzämie treibt – wie der Name schon verrät– den Calciumspiegel nach oben. (Die Milch, die sich der Mich-Dehydrogenator im hohen Bogen reinkippt, steht für den hohen Laktatspiegel.)

  • Paraneoplastisch: ↓ Hyponatriämie (Schwartz-Bartter-Syndrom)

    Im freien Fall auf den Paraglider-Teppich: Salzlampe mit schwarzem Bart

    Das paraneoplastische Schwartz-Bartter-Syndrom (auch SIADH genannt) führt über einen erhöhten ADH-Spiegel zu einem Abfall des Serum-Natriums. (Den Absturz des Serum-Natriums stellt für uns die abstürzende Salzlampe da. Der schwarze Bart erinnert an das Schwartz-Bartter-Syndrom.)

  • ...

Expertenwissen

  • COPD-Raucher mit Bluthusten: weitere Bildgebung auch wenn Röntgen unauffällig!

    Rauchender COP mit blutverschmierter Schürze

    Ein unauffälliger Röntgen-Thorax schließt ein Bronchial-Ca nicht automatisch aus! Besonders bei Rauchern mit COPD, die Hämoptysen haben, sollte auch bei einem blanden Röntgenbild der Lunge unbedingt noch ein CT-Thorax oder eine Bronchoskopie durchgeführt werden, um auf keinen Fall ein Bronchial-Ca zu übersehen! (Der Bluthusten tropft auf die Schürze des rauchenden COPS, sodass sie blutverschmiert ist).

  • Zentrale Raumforderung: Endoskopie über Trachea/Bronchien oder Speiseröhre

    Krebs im Zentrum des Thorax-Käfigs: Trachea-artiges Schiene und Futterleitung

    Je nach Lage der Raumforderung bieten sich verschiedene Zugangswege an, um eine Gewebeprobe zu entnehmen. Liegt sie bronchien-nah, kann die Biopsie am einfachsten mittels Bronchoskopie entnommen werden. Man führt hierzu ein Endoskop über die Trachea in die Bronchien. (Der Krebs sitzt im Zentrum des Thorax-Käfigs. Das trachea-artige Fiber-Optik-Gerät erreicht ihn gut und schießt eine Biopsienadel sobald sie ihn vor der Kamera hat.) Auch die Einführung eines Endoskops in die Speiseröhre ist möglich. (Vermutlich sitzt der Krebs gerne hier in der zentralen Ritze, weil hier auch die Futterleitung in den Käfig führt. Auch an der Futterleitung ist ein Biopsienadel-Abschussgerät befestigt.) Ist die Lage der Raumforderung in Röntgen und CT nur schwer einschätzbar, können spezielle Endoskope mit eingebautem Ultraschall helfen (endobronchiale Ultraschalldiagnostik (EBUS) oder Endosonographie des Ösophagus). (Die waghalsige Fledermaus reitet auf den Endoskopen, um auch den am besten versteckten Krebs in der Höhle zu finden.)

  • Periphere Raumforderung: Transthorakale Biopsie – CT-gesteuert

    Am Rand des Thorax-Käfigs: Biopsienadel-Drohne mit CD-Rotoren

    Bei peripheren Raumforderungen ist es hingegen praktischer, CT-gesteuert von außen durch die Brustwand eine Gewebeprobe zu entnehmen. (CD-Rotoren halten die Biopsienadel-Drohne in der Luft, wenn sie ihre Runde am Rand des Thorax-Käfigs dreht.) Diese minimalinvasive Methode wird eher bei Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium benutzt.

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