Lungen-CA Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Lungen-CA 1: Allgemeines, Risikofaktoren & UICC-Stadien


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Lungen-CA Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Lungen-CA 1: Allgemeines, Risikofaktoren & UICC-Stadien

Inhaltliche Einleitung
Das Lungenkarzinom ist weltweit die häufigste Krebstodesursache. Raucher sind besonders gefährdet: Je intensiver der Tabakkonsum, desto höher das Erkrankungsrisiko. Ein Großteil der Patienten kann bei Diagnosestellung schon nicht mehr kurativ behandelt werden, weil das Lungenkarzinom meist erst im späten Krankheitsverlauf symptomatisch wird. Die Prognose ist i.d.R. infaust. In diesem ersten Teil unserer Lungenkrebs-Trilogie bringen wir Ordnung in die zugegeben teils irreführenden Begrifflichkeiten (kleinzellig, nicht-kleinzellig, großzellig, etc…). Dann erklären wir die Risikofaktoren, die den Lungenkrebs begünstigen und abschließend die Stadieneinteilung.

Basiswissen

  • Bösartiger Lungenkrebs ist häufigste Krebstodesursache

    Totenkopfschild am Zaun mit Frau- und Mannsymbol

    Bösartige Tumore in der Lunge oder dem Bronchialsystem gehören weltweit mit zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Männer sterben von allen Krebsarten am häufigsten an Lungenkrebs. Bei Frauen steht das Bronchialkarzinom an Platz 2 (Do not enter! - Das Totenkopfschild am Zaun mit Mann- und Frausymbol schreckt ab).

  • Kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC) vs. nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

    Kleinzelliger Lungen-Krebs und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs - in kleine und in nicht (so) kleine Zellen gepfercht

    Das Lungen-Ca wird auch Bronchial-Ca genannt (Bronchien-Gitterstäbe). Man unterscheidet anhand des histologischen Erscheinungsbildes grob zwei Typen: Das kleinzellige (SCLC, engl. small cell lung carcinoma) und das nicht-kleinzellige Karzinom (NSCLC, engl. non small cell lung carcinoma) (Die Krebse sind in kleine und in nicht (so) kleine Zellen gepfercht. Sie sind also kleinzellig und nicht-kleinzellig). Die beiden Tumortypen wachsen unterschiedlich schnell. Ihre Unterscheidung ist daher sehr wichtig, da sich der Therapieansatz in beiden Fällen maßgeblich unterscheidet. (Als Zeichen für das langsamere Wachstum kannst du alle NSCLC an ihren Schneckenhäusern erkennen.)

  • Männliches Geschlecht erhöht Risiko

    Fast nur Männer im Camp

    Lungenkrebs ist mit die häufigste Krebstodesursache weltweit. Männer erkranken dabei dreimal so oft wie Frauen (Fast alle Kämpfer sind männlich - nur die Dino-Krebs-Kämpferin ist weiblich).

  • Rauchen ist Hauptursache

    Qualmwolke über Camp

    Ebenfalls sind v.a. Raucher stark betroffen (Fast alle qualmen im Camp, daher Qualmwolke über Camp). Eine Ausnahme unter den Lungentumoren bildet das Adenokarzinom. Dieses tritt vermehrt bei Nichtrauchern und Frauen auf (s.u.) (Weibliche Dino-Kämpferin raucht als einzige nicht s.u).

  • SCLC ist aggressiv und tödlich: wächst schnell und metastasiert früh

    Elite-Killer-Krebs: aggressiv → große Wachskerze und tödlich → Wurfstern-Jojo

    Das kleinzellige Bronchial-Ca (SCLC) kommt seltener vor (15%) als das NSCLC (85%). Es wächst sehr schnell (hohe Zellteilungsrate) und metastasiert früh. Daher ist es äußerst tödlich (aggressiver kleinzelliger Lungenkrebs hält große Wachskerze (großes Wachstum). Genauso wie die Metastasen vom Primärtumor aus in den Körper ausgesandt werden, so lässt der Elite-Killer-Krebs sein tödliches Wurfstern-Jojo zielsicher fliegen). Besonders die hohe Zellteilungsrate unterscheidet das SCLC vom NSCLC.

  • ...

Expertenwissen

  • Einzelne Risikofaktoren multiplizieren sich

    Multi-Vitaminflasche mit Zigarettenstummeln auf Grill

    Interessant ist, dass sich einzelne Lungenkrebs-Risikofaktoren nicht addieren, sondern multiplizieren (Multi-vitaminsaft des Aas-Pestvogels aus Zigarettenstumpen steht auf dem Grill). Rauchen und Asbestexposition erhöhen jeweils das Risiko für die Entwicklung eines Bronchial-Ca um den Faktor zehn. Raucher, die zusätzlich eine Asbestexposition aufweisen, haben im Vergleich also ein bis zu 100-fach erhöhtes Erkrankungsrisiko.

  • Genetische Veranlagung erhöht Risiko für Adenokarzinom

    DNA-Helix-Haare der Dinokrebs-Kämpferin

    Zu den endogenen Risikofaktoren zählen sowohl genetische Prädisposition als auch Vorerkrankungen der Lunge. Eine genetische Prädisposition kann vorliegen, wenn es eine positive Familienanamnese mit Lungenkrebs in der Familie des Patienten gibt. Die endogenen Risikofaktoren erhöhen insbesondere das Risiko für die Entstehung eines Adenokarzinoms (Dino-Krebs-Kämpferin hat DNA-Helixhaare).

  • Vorerkrankungen oder Entzündungen der Lunge (z.B. Tuberkulose) → Risiko ↑ Adenokarzinom

    Vernarbte Lunge und Tuba

    Lungenkrebsrelevante Vorerkrankungen sind Vernarbungen oder chronische Entzündungen der Lunge, z.B. durch eine Tuberkulose (Dino-Krebs-Weibchen pustet mithilfe ihrer vernarbten Lunge Luft in ihre Tuba).

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