Lokalanästhetika lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Lokalanästhetika


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Lokalanästhetika lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Lokalanästhetika

Basiswissen

  • Lokalanästhetika (LA) hemmen die Erregungsbildung und die -fortleitung: örtliche Betäubung und antiarrhythmisch

    Lokal “No Pain” in LA (Los Angeles): keine Fortsetzung der fürchterlich unrhythmischen Musik

    Lokalanästhetika (LA) hemmen die Erregungsentstehung und die Erregungsfortleitung. Sie dienen der örtlichen Betäubung und als Antiarrhythmika (Lidocain ist ein Klasse Ib Antiarrhythmikum). Das Lokal mit dem Namen "No Pain" in Los Angeles (=LA) zeigt hier die Anwendung als Lokalanästhetika, diese unterdrücken die Schmerzen lokal. Der Protagonist unterdrückt hier die unrhythmische Musik des DJs und zeigt so die Hemmung der Fortleitung von Schmerzen, sowie die antiarrhythmische Wirkung.

  • Lokalanästhetika enden auf "-cain"

    Vor dem Lokal steht “cain Einlass”

    Die Namen aller Lokalanästhetika enden mit dem Suffix "-cain". Hier hat der Türsteher das Lokal dicht gemacht und es herrscht "cain Einlass". Insbesondere mit sauren Getränken ist der Einlass untersagt. Dies weist darauf hin, dass LA in protonierter Form (saures Getränk) nicht gewebegängig sind.

  • Lokalanästhetika vom Ester- und Amid-Typ

    Vor dem Lokal: Ester und der Ami-Typ

    Die LA lassen sich in den Ester- und den Amid-Typ unterteilen. Die zwei Protagonisten repräsentieren hier den Ester- und den Amid-Typ: Ester und der Amerikaner (Ami-Typ).

  • LA sind schwach basische, lipohile Amine (gewebegängig)

    Mit Batik-, Lipid- und Amen-Look ist der Eintritt möglich

    Lokalanästhetika sind schwach basische Amine und durch ihre Lipophilie gewebegängig. Der Türsteher repräsentiert hier die Membran. Ester und der Ami-Typ wissen, dass sie an ihm nur vorbeikommen, wenn sie die sauren Limonaden verstecken und sich entsprechend kleiden: Die Batik-Klamotten mit Amen-Zeichen und Lipid-Ärmeln stehen für die basischen Amine, welche durch ihre Lipophilie die Membran passieren können.

  • Der Zielort der LA ist der Nerv: basische, lipohile Amine erreichen ihn

    Das Ziel, der nervengelbe Club, ist erreichbar mit richtigem Look: Batik, Amen und v.a. Lipid-Ärmel

    Als lipohile Substanzen durchdringen LA die Plasmamembranen und sind gewebegängig. Diese Form ist also die Transportform und kann die Axonmembranen übertreten und somit zum Zielort, dem Nerven, gelangen. An der Zielstruktur, dem Na⁺-Kanal, können die LA in basischer Form jedoch nicht wirken. In basischer Form sind sie unprotoniert und damit ungeladen. Vor der endgültigen Wirkung kommt es zu einer Umwandlung der basischen Amine. Der Ami-Typ und Ester sind schlau. Sie wissen, dass sie sich für den Eintritt verstellen müssen und haben somit die Batik-Klamotten und ihren ganzen Look, nur für den Türsteher, vorgetäuscht. Sobald sie im Lokal sind, ziehen sie die Pullis wieder aus. Dies zeigt, dass sich die LA, um an den Wirkungsort zu kommen, temporär in ihrer physiologischen Eigenschaft verändern müssen.

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Expertenwissen

  • Die Lipophilie korreliert mit der Potenz des LA

    Übertriebener Lipid-Look an besonders starkem Gast

    Je lipophiler, desto potenter ist ein Lokalanästhetikum. Die extrem vielen Lipid-Bläschen am Oberteil des starken Gastes zeigen die positive Korrelation von Lipophilie und Wirkung.

  • PK: In der Leber enzymatischer Abbau der LA vom Amid-Typ

    Leber nagt am Ami-Typ

    Der Abbau der LA vom Amid-Typ geschieht enzymatisch in der Leber.

  • PK: hydrolytische Spaltung durch Pseudocholinesterase im Plasma der LA vom Ester-Typ

    (Panda-)Pseudo-Kohl-Hase mit Plasma nagt an Ester

    Die Pseudocholinesterase spaltet die LA vom Ester-Typ hydrolytisch im Plasma. Es entsteht dann Paraaminobenzoesäure. Diese ist teils verantwortlich für allergische Reaktionen. Der Panda mit Osterhasen-Maske repräsentiert hier den Pseudo-Kohl-Hase, also die Pseudocholinesterase. Er nagt an Ester.

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