Kolorektales Karzinom Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Kolon-Ca 4: Screening & Diagnostik


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Kolorektales Karzinom Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Kolon-Ca 4: Screening & Diagnostik

Inhaltliche Einleitung
Dieser 4. Meditrick zum KRK steht auf zwei Säulen. Zuerst geht es um die Darmkrebsvorsorge und somit um die wichtige präventive Bedeutung der Früherkennung.   Dann schauen wir uns an, was diagnostisch zu tun ist, wenn man z.B. aufgrund typischer Beschwerden einen konkreten V.a. ein KRK hat.   Goldstandard in Früherkennung und Diagnostik ist die Koloskopie mit gleichzeitiger Biopsieentnahme.   Der Dickdarm ist eines von nur vier Organsystemen (Prostata, Lunge, Brust), die bevölkerungsweit in präventiver Absicht auf Krebs untersucht werden (von der Kasse bezahlt). Das hat mehrere Gründe: Erstens ist das KRK so häufig, dass das Screening die Darmkrebs-Mortalität signifikant senken kann. Zweitens ist der Dickdarm einem effektiven Screening gut zugänglich (Koloskopie). Drittens gibt es "entdeckbare" Vorstufen (Polypen).

Basiswissen

  • Einladung zum Darmkrebs-Screening ab Alter von 50 Jahren

    Einladung zum Mafia-Screening der Rattenbevölkerung: Ratte mit 5-Zack-Frisur (50)

    Darmkrebs entwickelt sich fast ausschließlich aus Kolonpolypen (95%). Daher gilt es in der KRK-Vorsorge, diese Polypen möglichst früh zu finden (mit der Koloskopie) (Ratten-Screening auf der Polizeistation: Suche nach Mafia-Mitgliedern). Allgemein empfohlen wird das Screening ab 50 Jahren (bei Hochrisikopatienten früher), da ab diesem Alter die Darmkrebsinzidenz deutlich ansteigt. (Natürlich verdächtigt die Polizei besonders die Ratten mit frecher 5-zackiger-Punk-Frisur (50) und lädt diese zum Screening ein).

  • Methode 1 (Goldstandard): Koloskopie mit elektrischer Schlinge (Polypektomie)

    Goldenes Periskop (Auge) sieht alles → entnimmt Proben von Polypen-Ponchos

    Die Goldstandard-Methode der Darmkrebsvorsorge ist die Koloskopie des kompletten Dickdarms (“große” Koloskopie) (Großes goldenes Periskop ist Screening-Geheimwaffe der Rattenpolizei, auch “Das Auge” genannt: erkennt jeden mafiösen Kriminellen). Auffällige Polypen kann man in der Untersuchung mithilfe der elektrischen Schlinge sofort mitentfernen (Polypektomie) (Elektrische Schlinge → nimmt Proben von Polypen-Ponchos der Ratten für polizeiliche Gewebeprobe/als Beweisstücke). Die Polypen werden dann geborgen und histologisch untersucht. Die Endoskopie ist die einzige diagnostische und therapeutische Methode in der Darmkrebsvorsorge.

  • Methode 2: Digital-rektale Untersuchung

    Ratte zeigt Stinkefinger und nackten Arsch

    Zu jeder Vorsorge-Koloskopie gehört zwingend auch eine digital-rektale Untersuchung (DRU). (Rebellische Ratte zeigt aus Protest gegen diese Screening-Aktion Stinkefinger (digital) und nackten Arsch (rektal). Bis zur Hälfte aller Rektumkarzinome kann man ertasten. (Auf nacktem Arsch sehen wir ein Krebs-Tattoo (Rektum-Ca)).

  • Methode 3: iFOBT (immunological fecal occult blood test)

    Polizei-Ratte untersucht Stühle mithilfe Antikörper-Taschenlampe

    Für die Untersuchung des Stuhls auf okkultes Blut wird seit 2017 der iFOBT (immunological fecal occult blood test) genutzt. Hier wird die Stuhlprobe mithilfe monoklonaler Antikörper spezifisch nach einem humanen Hämoglobin abgesucht. Es gibt zwei Situationen, in denen man den iFOBT nutzen sollte. (Die Polizei-Ratte sucht die Stühle von zwei Verdächtigen mit der Antikörper-Taschenlampe nach Blutspuren ab. Tatsächlich! Hämoglow-Antennen (Hämoglobin) an beiden Stühlen!)

  • Blut-im-Stuhl-Test Anwendung 1: bei Frauen im Altersintervall 50-54 jährlich

    Polizei-Ratte sucht Blut auf Stuhl bei weiblicher Ratte mit Fünfzack-Frisur

    Der iFOBT (Blut-im-Stuhl-Test) ist vor allem eine gute Überbrückungsmöglichkeit für Frauen im Altersintervall von 50-54 (Weibliche Ratte mit Fünfzack-Frisur (50)), da die Vorsorge zwar für alle Bürger*innen ab 50 Jahren empfohlen ist, die Koloskopie bei Frauen jedoch erst ab dem 55. Geburtstag von der Kasse erstattet wird (auch ihr Stuhl wird nach Blutspuren hin untersucht). Jeder Frau ab 50 wird daher jährlich ein iFOBT bezahlt.

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