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Bösartige Knochentumoren


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Bösartige Knochentumoren

Inhaltliche Einleitung
Primäre bösartige Knochentumoren zeigen ein schnelles Wachstum und hohes Metastasierungsrisiko. Klinisch können sie durch Schmerzen, Schwellung und Überwärmung auffällig werden, teils werden sie aber auch erst durch pathologische Frakturen erkannt. Die häufigsten primär dem Knochengewebe entspringende Malignome sind das Osteosarkom, das Ewing-Sarkom und das Chondrosarkom. Neben bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT) und der Biopsie, hilft die charakteristische Lokalisation und Altersverteilung bei der Unterscheidung der Tumorentitäten. Es kommen Chemo- und operative Therapie zum Einsatz.

Basiswissen

  • Primär bösartige Knochentumoren

    Böser Knochen-Krebs

    Primär maligne Knochentumore sind sehr selten, jedoch aus zwei Gründen besonders perfide: Sie führen erstens zu einer hohen Morbidität und Mortalität, weil sie schnell wachsen und metastasieren. Zweitens betreffen sie häufig junge Menschen: sie gehören zu den häufigsten malignen Erkrankungen dieser Altersgruppe. Der Knochenkrebs ist der Besitzer des Sarg-Ladens. Er ist ein fieser Zeitgenosse - verdient am Tod und zeigt dies auch noch an seiner makaberen Knochen-Raumausstattung.

  • Lokalisierte Schmerzen. Oft nachts und Verschlimmerung durch Bewegung

    Schmerzteufel schwitzt vom anstrengenden Klavierspielen bis spät in die Nacht

    Typisch für bösartige Knochentumore ist das frühzeitige Auftreten von Schmerzen. Zu Beginn nachts, später dann dauerhaft. Der Angestellte des Knochenkrebses ist ein Schmerzteufel, der bis spät in die Nacht arbeiten muss. Angestrengt spielt er mit großen Bewegungen gruselige Klaviermusik. Ob diese die Kunden auch wirklich zum Kaufen anregt?

  • Schwellung

    Praller Knochen-Luftballon

    Die betroffene Region der Knochentumoren schwillt oft deutlich an. Dies verdeutlicht der sich füllende, anschwellende Knochen-Luftballon.

  • Metastasierung hämatogen in Knochen und Lunge

    Blutige Metas-Tasten, Knochen- und Lungen-Luftballons

    Bösartige Knochentumore metastasieren hämatogen v.a. in Lunge und andere Knochen. Vom stundenlangen Klavierspielen auf den Metas-Tasten hat der Schmerzteufel blutige Finger bekommen (=hämatogene Metastasierung). Der Sohn des bösen Knochenkrebs wird später einmal den Laden übernehmen und arbeitet schon mal mit, indem er Luftballons verteilt.

  • Biopsie zur Diagnosesicherung

    Biopsienadel

    Primär bösartige Knochentumore werden bioptisch gesichert. Der böse Knochenkrebs piekst dem Schmerzteufel in den Rücken, damit dieser nicht aufhört auf den Metas-Tasten zu spielen.

  • ...

Expertenwissen

  • Periostreaktionen: Lamellierung (zwiebelschalenartig), Spiculae (evtl. Sunburst-Phänomen)

    Rostige Jalousien aus Zwiebelschalen-Lamellen, stachelige Sonnenstrahlen

    Der Tumor zerstört gesundes Knochengewebe. Daraufhin stimuliert das Periost die Knochenproduktion, um den Knochen wieder zu stabilisieren. Imponieren kann diese Periostreaktion als einzelne oder mehrschichtige (zwiebelschalenartige) Lamellierung oder z.B. als Spiculae (können einer strahlenden Sonne ähneln, was als Sunburst-Phänomen bezeichnet wird). Periostreaktionen treten aber übrigens auch nach/ bei Traumata oder Entzündungen auf. Durch die rostigen Jalousien aus Zwiebelschalen-Lamellen kommen stachelige Sonnenstrahlen herein, die den Pianisten ins Spotlight rücken.

  • Codman-Dreieck

    Kot-Man mit offener Po-Klappe

    Das Codman-Dreieck entsteht durch die Abhebung der Periostlamelle resultierend aus der fortgeschrittenen Destruktion durch den Tumor. Here we go again… eigentlich sollte er doch die kaputten Jalousien reparieren. Doch der Kot-man will mal wieder allen seinen Po zeigen. Die offene Klappe am Po greift die Ablösung des Periosts auf.

  • Risikofaktor für Osteosarkom: Retinoblastom

    Retina-Blaster

    Viele Osteosarkom-Patienten weisen eine genetische Prädisposition auf. Eine Großzahl machen Mutationen im RB1- (mit hereditärem Retinoblastom assoziiertes Gen) oder TP53-Gen (mit Li-Fraumeni-Syndrom assoziiertes Gen) aus. Das hereditäre Retinoblastom wurde demnach ebenso wie das Li-Fraumeni-Syndrom als Risikofaktor für ein Osteosarkom-Auftreten identifiziert. Auffällig ist das Auge des Jungen, welches durchs Zielauge seines Retina-Blasters blickt.

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