Hyperglykämische Notfälle 1: Patho & Klinik lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Hyperglykämische Notfälle 1: Patho & Klinik


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Hyperglykämische Notfälle 1: Patho & Klinik lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Hyperglykämische Notfälle 1: Patho & Klinik

Inhaltliche Einleitung
Du solltest zwei akute Stoffwechselentgleisungen kennen, die als Komplikation von Diabetes auftreten können. Sie sind lebensgefährlich und mit einer ausgeprägten Hyperglykämie assoziiert sind: die diabetische Ketoazidose (DKA) und der hyperosmolare hyperglykämische Zustand (HHS = hyperosmolar hyperglycemic state). Unbehandelt führen sie zum Coma diabeticum, also einem Bewusstseinsverlust, zu Organversagen und schließlich zum Tod. Die Pathophysiologie wird durch die starke Hyperglykämie und die hohe Plasmaosmolalität bestimmt – bei der DKA kommt die Ketoazidose hinzu. Alle pathophysiologischen Prozesse schlagen in die gleiche Kerbe: Sie führen zu einer gefährlichen Hypovolämie und einem ebenso gefährlichen Elektrolytverlust. Abkürzungen: T1D = Typ 1 Diabetes T2D = Typ 2 Diabetes EZV = Extrazellulärvolumen IZV = Intrazellulärvolumen

Basiswissen

  • Definition

    Hyperglykämische Notfälle → Organversagen & Coma diabeticum

    Zuckerwürfel im Blutrausch → Versagerorgane & komatöses Gehirn

    Die DKA und der hyperosmolare hyperglykämische Zustand (HHS) sind lebensgefährliche Stoffwechselentgleisungen, die als Komplikation von DM auftreten können. Sie sind beide mit einer starken Hyperglykämie assoziiert und können unbehandelt zum Coma diabeticum (Bewusstseinsverlust), Organversagen und Tod führen.

  • Definition

    Diabetische Ketoazidose bei absolutem Insulinmangel

    Diabolische Zitronenkatze schmeißt leeren Inseldrink auf Leber

    Die diabetische Ketoazidose (DKA) tritt meist bei absolutem Insulinmangel auf. Ein absoluter Insulinmangel ist für Typ 1 Diabetes und für SIDD typisch. Insgesamt findet sich die DKA häufiger bei Typ 1 als bei Typ 2 Diabetes. Ansonsten sind sich die Syndrome sehr ähnlich.

  • Definition

    Hyperosmolarer hyperglykämischer Zustand: Insulinresistenz

    Gestapelte osmanische Hyper-Zuckerwürfel: Streit um letzten Inseldrink / Resistance-Band

    Der HHS tritt bei Patienten mit Insulinresistenz auf, die eine Insulin-Restsekretion haben (“relativer Insulinmangel”), wie viele T2D-Subtypen. Das geringe Rest-Insulin reicht, um die Lipolyse zu hemmen. Da die Lipolyse bei DKA-Patienten (ohne Restinsulin) die Ursache für die Ketoazidose ist, kommt diese bei HHS-Patienten nicht vor.

  • Definition

    Inadäquate Therapie: Undiagnostizierte Patienten, ↑ Insulinbedarf, Non-Compliance

    Insuline festgebunden: Augenbinde, ↑Insuline-Merch, wehrt sich

    Beide Syndrome treten auf, wenn die Therapie das “Insulinproblem” des Diabetes-Patienten nicht (mehr) adäquat behandelt: 1. bei nicht diagnostizierten Patienten (DKA ist bei ca. 30 % (!) der DM Typ 1-Patienten das 1. Erkrankungszeichen); 2. bei Patienten mit transient ↑ Insulinbedarf; 3. bei mit Therapie/Ernährungsplan nicht complianten Patienten.

  • Ätiologie

    (1/2) ↑Insulinbedarf: Stresshormone (u.a. Corticosteroide)

    (1/2) ↑ Insulin-Merchandise von Stressmonster mit Mohnblumenkette & Cordhose

    Beide Syndrome werden meist von Auslösern (“precipitating events”) getriggert, die transient den Insulinbedarf erhöhen. Dies sind physiologische Stressoren, die zur Stresshormon-Ausschüttung führen.

  • ...

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