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Glykolyse – Reaktionen


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Glykolyse – Reaktionen

Inhaltliche Einleitung
Im zweiten Teil der Glykolyse werden wir auf die 10 Reaktionsschritte der Glykolyse eingehen, in denen Glucose aktiviert, gespalten und Energie gewonnen wird... Was passiert eigentlich in meinen Körperzellen mit dem ganzen Zucker, nachdem ich Omas leckere Schokotorte verschlungen habe? Die Glykolyse ist ein zentraler Vorgang im Energiestoffwechsel und einer der wenigen Stoffwechselwege, den fast alle Organismen gemeinsam haben. Sie findet im Zytosol jeder Körperzelle statt. Glykolyse kommt aus dem Griechischen von glykys “süß” und lysis “Auflösung”. Meine Zelle baut also Glucose ab und gewinnt dabei vor allem Energie.

Basiswissen

  • 10 Hauptreaktionen der Glykolyse (3 Phasen)

    Konditor lysiert Gluckenzuckerwürfel mit Laseraugen (3 Räume)

    Die Glykolyse beschreibt den körpereigenen Zucker-Abbau. Die zehn zentralen Reaktionsschritte der Glykolyse kann man in drei Phasen einteilen (3 Räume der Konditorei). Der Meister-Konditor, der die berühmten Pralinen in der Stoffwechselstadt macht, kann mit seinen Laseraugen Zucker zerschneiden: Der Zucker steht dabei für "Glyko-", die Laser phonetisch für "-lyse".

  • Phase 1: Glucose wird "aktiviert"

    Raum 1: Konditorin aktiviert On-Off-Schalter

    Ziel der Phase 1 ist die "Aktivierung" der Glucose mithilfe von ATP (Schalter in Raum 1 auf "On" für Aktivierung). Die Glucose wird dabei auf Phase 2 (Spaltung der Glucose) vorbereitet. Aktivierung = reaktionsfreudiger machen.

  • Reaktion 1: Glucose wird zu Glucose-6-phosphat (ATP-Verbrauch)

    Glucken-Zuckerwürfel mit Pfirsich-Freund an 6. Stelle (ATP-Zauberspruch)

    In der ersten Reaktion wird Glucose (6 C-Atome) unter ATP-Verbrauch (1 ATP) zu Glucose-6-phosphat phosphoryliert. Auf dem Förderband stehen je sechs Zuckerwürfel mit Glucken-Kamm (Glucose) und halten sich an den Händen. Sie verkörpern jeweils ein Kohlenstoff-Atom und sehen beinahe so aus wie das Glucose-Grundgerüst. Nur Zucker 1 und 6 haben noch eine Hand frei (Aktivierung an C1 + C6). In dieser Konditorei werden die Zutaten mit Liebe zubereitet: Durch den Liebeszauber der Hexe (Hexokinase) verliebt sich erst Zuckerstück Nummer 6 in einen süßen Pfirsich (Phosphat). Aus den Fingern der Hexe sieht man den phosphorgrünen, dreigezackten Zauberspruch herausschießen (verbrauchtes ATP).

  • Reaktion 1: Schlüsselenzym Hexokinase

    Hexe mit markantem Kinn und Nase, Schlüssel-Kette

    Enzym der ersten Reaktion und gleichzeitig ein Schlüsselenzym der Glykolyse ist die Hexokinase (Hexe mit markantem Kinn und Nase). Der rote Schlüssel an der Halskette der Hexe (Schlüsselenzym) ist mit Palmenblättern verziert. Die Palmenblätter erinnern an tropische Inseln, da Insulin dieses Enzym reguliert. (Rot = Insulinwirkung in der Stoffwechselstadt.)

  • Reaktion 1: In Leber und Pankreas Glukokinase statt Hexokinase

    Leberbrauner und Punker-Bruder der Hexe betrinken sich

    In der Leber und den B-Zellen des Pankreas gibt es keine Hexokinase. Hier übernimmt die Glukokinase den ersten Schritt der Glykolyse. Die Hexe steht ihren zwei Brüder mit ebenfalls markantem Kinn und Nase nahe (Porträtbilder). Die beiden trinken gerne einen über den Durst („gluck-gluck-gluck“ für Gluko-kinase). Auf den Fotos sieht man den Punker-Bruder (Pankreas) und den leberbraunen Bruder (Leber).

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