Diabetes (f): Typ 4 – Gestationsdiabetes & Pregestationsdiabetes lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Diabetes: Typ 4 Schwangerschaft


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Diabetes (f): Typ 4 – Gestationsdiabetes & Pregestationsdiabetes lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Diabetes: Typ 4 Schwangerschaft

Inhaltliche Einleitung
Eine besondere Diabetes-Form ist der sog. Gestationsdiabetes (GDM). GDM ist eine transiente, also vorübergehende Form des Diabetes. Warum ist er transient? Weil das pathophysiologisch bestimmende Organ auch transient ist: die Plazenta. GDM geht mit vielen gravierenden Komplikationen für Mutter und Kind einher und nimmt in der Prävalenz immer weiter zu. Die Mütter sind aufgrund dieser Komplikationen meist sehr compliant. Unterschieden von dieser transienten Form des Diabetes muss der präexistierende Diabetes von Müttern (Prägestationsdiabetes). Dieser geht mit noch mehr Komplikationen einher als der Gestationsdiabetes und ist nicht transient – er kann aber durch die Schwangerschaft verschlimmert werden.

Basiswissen

  • Schwangerschafts- bzw. Gestationsdiabetes (Diabetes Typ 4)

    Kind in Bauchtasche bzw. Gerstenfächer (Honigbärin auf Stuhl)

    Unter Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes (GDM) wird Diabetes mellitus verstanden, der erstmals während der Schwangerschaft diagnostiziert wird (nicht vorher) und einen speziellen Pathomechanismus hat.

  • Im zweiten & dritten Trimenon

    Untere zwei Balken der Rückenlehne rot & insgesamt drei Teile

  • Prägestationsdiabetes → höheres Fehlbildungsrisiko

    Bärin mit Gerstensamen (Prä-Gerste) → zerstört Gebäude

    Achtung Verwechslungsgefahr: Besteht ein Diabetes bereits vor der Schwangerschaft, spricht man vom Prägestationsdiabetes (a.k.a. präexistierender Diabetes). Sowohl der GDM als auch der Prägestationsdiabetes gehen mit mütterlichen und kindlichen Komplikationen einher. Der Prägestationsdiabetes stellt jedoch ein höheres Risiko für Fehlbildungen dar.

  • Fehlbildungsrisiko: korreliert mit Langzeit-BZ bei Konzeption

    Randalierer: Langer Zuckerwürfel mit Konzeptionsgedanken

    Der HbA1c ist zum Konzeptionszeitpunkt beim Prägestationsdiabetes höher als beim Gestationsdiabetes, da der Kohlenhydrat-Stoffwechsel hier schon zum Konzeptionszeitpunkt pathologisch ist. Es gilt die Regel: Prädiabetische Frauen mit Kinderwunsch sollten sehr streng eingestellt werden und das bereits vor den ersten Konzeptionsversuchen.

  • Schwangerschaft: Ungeborenes Kind braucht Glukose

    Im Beutel der Mutter: Bären-Kind will viel Eis

    Der GDM ist auf eine physiologische Besonderheit während der Schwangerschaft zurückzuführen: Der Blutzucker der Mutter muss nicht nur eigene Zellen versorgen, sondern auch die Zellen des ungeborenen Kindes brauchen Glukose.

  • ...

Expertenwissen

  • Hypokalziämie, Hypomagnesiämie

    Milch und Magnetnüsse fallen

    Außerdem senkt Insulin den Kalzium- und Magnesiumspiegel.

  • Kaudale Regression

    Untere Hälfte des Fetapathen nicht sichtbar

    Eine seltene Anomalie ist die kaudale Regression: Es kommt zur Aplasie oder Hypoplasie des Steißbeins und der Lendenwirbelsäule und kann im Extremfall zum kompletten Fehlen der Beine führen.

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