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Diabetes: Diagnostik & Therapiekonzepte


Einige Meditricks, auf die in diesem Merkbild Bezug genommen wird, sind noch in Produktion.

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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Diabetes von Meditricks.de Sehen. Merken. Meistern. Audio-visuelle Eselsbrücken: Lernen, das unter die Haut geht.

Diabetes: Diagnostik & Therapiekonzepte

Inhaltliche Einleitung
Im ersten Diabetes-Merkbild ging es um die Gemeinsamkeiten der Pathophysiologie und um Frühsymptome bei den unterschiedlichen Diabetes-Subtypen. In diesem Merkbild geht es darum, wie man bei Verdacht auf DM (z.B. aufgrund eines typischen Frühsymptoms) diagnostisch in 4 Schritten vorgeht. 1: Im ersten Schritt muss die Hyperglykämie anhand von Blutzuckeruntersuchungen nachgewiesen werden. Alleine mit dem Nachweis eines einzigen Metaboliten kann man also die Diagnose Diabetes stellen! 2: Im zweiten Schritt muss der Mechanismus hinter der mangelnden Insulinwirkung genau definiert werden. Fehlt Insulin (Hormonmangel) oder ist die Insulinantwort in der Peripherie zu niedrig (Insulinresistenz)? Diese Frage bestimmt wesentlich die Therapie mit. 3: Im dritten Schritt prüft man, ob eine autoimmune Komponente beteiligt ist. 4: Im vierten Schritt muss man auf häufige Komorbiditäten testen. Auch die groben Therapieansätze bei Diabetespatienten sind Thema dieses Meditricks. Es gilt, das Risiko einer unzureichenden Blutzuckersenkung mit dem Risiko der Hypoglykämie durch die Therapie im Gleichgewicht zu halten. Wichtige Abkürzungen: T1D = Typ 1 Diabetes T2D = Typ 2 Diabetes

Basiswissen

  • Anlass zur Diabetesdiagnostik (1): Symptome von Hyperglykämie bzw. intrazellulärem Energiemangel

    Spion mit Fernrohr → Durstige Zuckerwürfel mit hungernden Gefangenen

    Die Diabetes-Diagnostik ist sinnbildlich am Landbewohner im Hintergrund zu sehen, der mit einem Fernglas das steckengebliebene Schiff der honigliebenden Diabetes-Bären und ihrer Zuckerwürfelarmee beobachtet. Starten wir mit der Frage, wann man eine Diabetes-Diagnostik einleitet (3 Anlässe). Erstens leitet man sie natürlich ein, wenn ein Patient Symptome einer Hyperglykämie (z.B. Polyurie, Polydipsie) oder eines intrazellulären Zuckermangels hat (z.B. Fatigue + Gewichtsverlust trotz normaler Ernährung). Hier sieht der Beobachter, dass die Zuckerwürfel sehr viel Alkohol bechern (Polydipsie) und pinkeln (Polyurie). Auf dem Strand sieht man auch noch den Käfig der hungernden Zellen aus dem ersten Diabetes-Merkbild: Der Muskel-Gefangene hängt offenbar energielos im Käfig rum.

  • Anlass zur Diabetesdiagnostik (2): asymptomatische Risikopatienten (pos. Familienanamnese)

    Glückliche Bären-Brüder spielen mit Honig

    Zweitens leitet man die Diabetes-Diagnostik ein, wenn Patienten zwar symptomlos sind, aber ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken (sehr häufig der Anlass!), hier die beschwerdefreien, glücklichen honigliebenden Bären (asymptomatische Patienten). Ein Risikofaktor ist beispielsweise eine pos. Familienanamnese, da Diabetes eine starke genetische Komponente hat (s. Merkbilder Typ 1 Diabetes (T1D) und Typ 2 Diabetes (T2D)): Hier spielen die glücklichen Brüder mit einem Honigtopf (pos. Familienanamnese). Das Risiko, Diabetes zu entwickeln, kann auch mithilfe von Fragebögen quantifiziert werden (s. Extrawissen).

  • Anlass zur Diabetesdiagnostik (3): Zufallsbefund hoher Blutzucker

    Zufällige Beobachtung des Hobby-Ornithologen | Bären spielen mit Würfel

    Der dritte häufige Anlass, eine Diabetes-Diagnostik einzuleiten, ist ein zufällig entdeckter hoher Blutzucker (Zufallsbefund). Der “Spion” im Hintergrund ist in Wahrheit ein Ornithologe und hat die Zuckerwürfel-Armee im Meer nur zufällig beim Beobachten von Vögeln gesehen (Zufallsbefund). Außerdem spielen die Bärenbrüder beim Naschen auch mit Zuckerwürfeln (Würfel = Zufallsbefund).

  • Diagnostik Schritt 1: Hyperglykämie nachweisen

    Hauptdeck: viele Zuckerwürfel auf Boot im Meer

    Wie beginnt man jetzt aber mit der Diagnostik? Die Diagnose von Diabetes selber ist eigentlich wahnsinnig einfach: Mit dem Nachweis eines einzigen Metaboliten – Glukose – kann die Krankheit diagnostiziert werden. Daher ist der erste von vier Schritten, die für Diabetes wesentliche Hyperglykämie nachzuweisen (mittels Blutabnahme): Der erste Schritt der Diagnostik ist am Haupt-Deck des Schiffs zu sehen, auf dem sich viele Zuckerwürfel-Soldaten aufhalten (Hyperglykämie). Wenn eine Hyperglykämie vorhanden ist, kann man anhand der Höhe der Glukosewerte auch ein Gefühl dafür bekommen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten sein könnte.

  • Nüchternglukose (> 126 mg/dl)

    Ausnüchternder Zuckerwürfel und Hund mit sexy Zwangsjacke

    Ein hoher Blutzucker (Hyperglykämie) kann direkt oder indirekt gemessen werden. Direkt wird der Blutzucker am besten nüchtern gemessen, damit eine Nahrungsaufnahme den Wert nicht verfälscht (8h keine Kalorienaufnahme), am Gluckenzuckerwürfel gezeigt, der nach einer harten Nacht (N-8 h) am Ausnüchtern ist (Nüchternglukose). Ein pathologisch erhöhter Nüchternblutzucker ab 126 mg/dl gilt als wegweisend für einen Diabetes: Neben dem ausnüchternden Zuckerwürfel ist ein Hund (hundert-) mit sexy (-sechs-) Zwangsjacke (-undzwanzig) – was auf diesem Schiff in der Langeweile alles passiert ist?! Der Nüchternblutzucker wird zur Diabetesdiagnostik nicht häufig gemessen, weil das mit der Nüchtern-Phase der Patienten nicht so leicht umzusetzen ist.

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