Aufsteigende Rückenmarksbahnen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Aufsteigende Rückenmarksbahnen


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Aufsteigende Rückenmarksbahnen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Aufsteigende Rückenmarksbahnen

Inhaltliche Einleitung
Bei den aufsteigenden Rückenmarksbahnen handelt es sich um Trakte, die sensible Informationen verschiedener Qualitäten aus dem Körper zum Gehirn leiten. Als Vorab-Überlegungen sind folgende Punkte zum Thema hilfreich und können den Einstieg logisch erleichtern: 
  • Die Bahnen haben den Sinn, das Gehirn “darüber zu informieren”, was in der Peripherie los ist. 
  • Eine Instanz, die die Informationen weiter an die Großhirnrinde leitet, um diese bewusst werden zu lassen, ist der Thalamus als das “Tor zum Bewusstsein”. Eine andere ist das Kleinhirn als unser Koordinationszentrum.
  • Man mache sich bewusst, dass das Großhirn die sensiblen Informationen der kontralateralen Körperhälfte erhält. Das bedeutet, dass der dazugehörige Trakt, der diese Bereiche verbindet, in seinem Verlauf kreuzen muss.
  • Das Kleinhirn erhält hingegen sensible Informationen aus der ipsilateralen Körperhälfte. Das bedeutet, dass die dazugehörigen Trakte funktionell ungekreuzt verlaufen (funktionell deshalb, weil anatomisch ein Trakt doppelt kreuzt, erst auf die Gegenseite und dann wieder zurück auf die Ursprungsseite).
  • Es müssen verschiedene Qualitäten übermittelt werden: feiner und grober Berührungssinn, Lagesinn (also: Propriozeption und Exterozeption), Schmerz- und Temperaturempfinden. Hierfür gibt es die einzelnen verschiedenen Bahnsysteme.
  • Die Namensgebung der Trakte folgt einem einfachen Prinzip: der erste Teil der Bezeichnung richtet sich nach dem Ursprung des Traktes, der zweite nach dem Zielgebiet (Bsp.: Tractus spinocerebellaris = vom Rückenmark (spina) zum Cerebellum (Kleinhirn)).
  • Nochmal rekapitulieren: Die graue Substanz (der Schmetterling) enthält die Zellkörper und Synapsen und ist in Vorder-, Seiten- und Hinterhorn unterteilt; die weiße Substanz beinhaltet die auf- und absteigenden Bahnen und ist in Vorder-, Seiten- und Hinterstrang unterteilt.
  Hinweis: Die vegetativen Bahnen sind ebenfalls aufsteigend, werden aber hier nicht abgehandelt. 

Basiswissen

  • Sensible, aufsteigende Bahnen zum Thalamus

    Sensible Kinder steigen auf zum Wal mit Talar

    Sensible Kinder steigen auf zum Wal mit Talar (für die sensiblen aufsteigenden Bahnen zum Thalamus). Die aufsteigenden Rückenmarksbahnen verlaufen über den Thalamus bis in den sensiblen Kortex. Dabei rennen die Kinder über eine Düne mit weißem Sand - die aufsteigenden, sensiblen Bahnen befinden sich in der weißen Substanz des Rückenmarks. Die graue Substanz hingegen ist schmetterlingsförmig und bildet das Nervenzellkörper-reiche Zentrum des Rückenmarks.

  • Thalamus

    Wal mit Talar

    Der weise Wal im Talar (Thalamus) unterrichtet die Kinder über die Entwicklungsschritte der Schmetterlinge, hierfür hat er ein Terrarium mitgebracht.

  • Zellkörper des 1. Neurons im Spinalganglion

    Raupe im Spinnennetz

    Der Zellkörper des ersten Neurons befindet sich im Spinalganglion. Im Terrarium findet sich ein kleiner Gang (für das Ganglion). In diesem wohnt eine kleine Raupe in einem Spinnennetz (für das Spinalganglion).

  • Umschaltung des 1. Neurons im Hinterhorn des RM oder im Hirnstamm

    Raupenhintern mit Horn, Kokon am Stamm

    Das erste Neuron wird im Hinterhorn des Rückenmarks oder im Hirnstamm auf das zweite Neuron umgeschaltet. Über Raupe und Spinnennetz hängt der Kokon (2. Neuron) an einem Stamm (Hirnstamm). Mit ihrem Hintern berührt die Raupe den Kokon und auf ihrem Hintern ist ein Horn (für die Umschaltung im Hinterhorn).

  • 2. Neuron projiziert auf 3. Neuron im Thalamus

    Fertiger Schmetterling

    Das zweite Neuron projiziert auf das dritte Neuron im Thalamus.

  • ...

Expertenwissen

  • Tractus spinoolivaris, Tractus spinovestibularis, Tractus spinocerebellaris superior

    Vertrockneter vergessener Olivenbaum mit Weste und Ausruf "Super!"

    Außerdem gibt es den Tractus spinocerebellaris superior, den Tractus spinoolivaris und den Tractus spinovestibularis; diese sind in der Literatur eher vernachlässigt. Vorn im Spinatfeld steht ein vertrockneter vergessener Olivenbaum (für den Tractus spinoolivaris), in dem eine Weste hängt (für den Tractus spinovestibularis). Diese Weste schaut sich gerade eine kleine Zebra-Libelle an und befindet sie für “Super” (für den Tractus spinocerebellaris superior).

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