ALL: Akute Lymphatische Leukämie Medizin Meditricks: Sehen. Merken. Meistern. Audio-visuelle Eselsbrücken: Lernen, das unter die Haut geht.

Akute lymphatische Leukämie (ALL)


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

ALL: Akute Lymphatische Leukämie Medizin Meditricks: Sehen. Merken. Meistern. Audio-visuelle Eselsbrücken: Lernen, das unter die Haut geht.

Akute lymphatische Leukämie (ALL)

Basiswissen

  • Akute Lymphatische Leukämie (ALL): Vermehrung maligner unreifer Lymphozyten

    Welt-ALL-Kindergarten: Vermehrung von bösartigen Mutanten

    Die Akute Lymphatische Leukämie, kurz ALL (Welt-ALL-Kindergarten), bezeichnet eine maligne Vermehrung lymphatischer Stammzellen, also unreifer Lymphozyten. Einige Kindergartenkinder sind durch die kosmische Strahlung plötzlich zu bösen Kreaturen mit hässlichen Tentakeln mutiert, die sich ungebremst vermehren. Man spricht von akut, denn die ALL führt unbehandelt innerhalb von Monaten zum Tode. Das Ziel der Mutanten ist der schnelle Tod aller Menschenkinder. Lymphatisch bezeichnet den Ursprung der Leukämie: Es ist eine unkontrollierte Vermehrung unreifer, früher Entwicklungsstufen der Lymphozyten. Die unreifen, malignen Mutanten sind die lila Protagonisten dieser blutrünstigen Szene und erinnern farblich damit an den lymphatischen Ursprung der mutierten Zellen. Es kommt in der Folge dieser unkontrollierten Vermehrung zu zwei zentralen Problemen: Verdrängung der normalen Blutbildung im Knochenmark und Invasion verschiedener Organe durch diese malignen Zellen. Die lila Mutantenkreaturen verdrängen die Menschenkinder, indem sie ihre Invasion grausam vorantreiben, um die Herrschaft über den Kindergarten zu erlangen. Die Klinik der ALL beruht auf diesen beiden pathophysiologischen Mechanismen.

  • Unreife Lymphozyten heißen Blasten

    Mutantenblaseneier in jeder Ritze

    Die unreifen Lymphozyten, die sich ungebremst vermehren werden Blasten genannt. Sie werden hier von den lila Mutantenblaseneiern repräsentiert. Cave! Sowohl die lila Kreaturen als auch die Mutantenblaseneier stehen in diesem Meditrick für die Blasten!

  • Zwei Häufigkeitsgipfel der ALL: Kindesalter und hohes Erwachsenenalter

    Aufgespießtes Kochteam: Koch mit Sixpack und Kinderkoch

    Die ALL ist der häufigste maligne Tumor im Kindesalter. Der Häufigkeitsgipfel liegt zw. zwei und fünf Jahren, also dem klassischen Kindergartenalter (Kinderkoch). Jungen sind etwas häufiger betroffen als Mädchen. Ein zweiter Häufigkeitsgipfel liegt im Erwachsenenalter um das 6. Lebensjahrzehnt (Koch mit Sixpack).

  • 85 % B-Zell-ALL, 15% T-Zell-ALL

    Bällebad mit Puppen-Teeservice auf der Kante

    Das Bällebad mit seinen unzähligen identischen lila Bällen soll euch an die klonale Proliferation der Lymphoblasten erinnern. Bei 85% der akuten lymphatischen Leukämien liegt eine klonale Proliferation von B-Zellen vor. Hieran erinnert euch das prallvolle B-ÄLLebad, das mit lauter identischen lila Bällen gefüllt ist. Bei nur 15% der ALL hingegen ist der Grund die Proliferation von T-Zellen. Auf dem großen Bällebad steht ein kleines lila Tee-Service. Entsprechend unterteilt man die ALL auch in B-Zell-ALL und T-Zell-ALL. Doch hier, wo Kinder vor wenigen Minuten noch einen riesen Spaß beim Teetrinken im Bällebad hatten, herrscht jetzt Chaos...

  • Knochenmarkinsuffizienz: Anämie (Blässe), Neutropenie (Fieber!), Thrombozytopenie (Blutungen) (“ANT”)

    Leerer KM-Suppentopf, drei hungernde Kindergartenkinder in Ameisenkostümen

    Pathophysiologisch kommt es bei der ALL zu zwei Problemen. Das erste Problem ist die Suppression des Knochenmarks (Suppression des Kochs durch Tentakel): Im Knochenmark verdrängen die malignen lymphatischen Zellen, durch ihre ungehemmte Vermehrung, die andere Zellreihen. Es kommt zur Verdrängung aller drei Zellreihen der Hämatopoese im KM. Dies führt zum typischen Symptomkomplex einer Knochenmarkinsuffizienz (leerer KM- Suppentopf): Anämie führt zu Blässe, Abgeschlagenheit und Belastungsdyspnoe (blasses Kind mit Anemonenhut), Neutropenie geht einher mit erhöhter Infektneigung und Fieber (Kind mit Fieberthermometer und weißem Penny) und die Thrombozytopenie bedingt eine erhöhte Blutungsneigung und Gerinnungsstörung (Kind wirft blutverschmierte Trompete auf den Boden, aus der Pennys kullern). Sie lassen sich durch das Akronym ANT (engl. Ameise) zusammenfassen (Ameisenkostüme): A füt Anämie. N für Neutropenie, T für Thrombozytopenie.

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Expertenwissen

  • Meist keine ursächlichen genetischen Faktoren oder Umweltfaktoren. Risikofaktoren: genetische Syndrome (z.B. Trisomie 21, Louis-Bar-Syndrom), familiäre Häufung

    Warnschild, Louis mit Daunen Jacke und Barcode fällt auf Kackehaufen mit Familienfoto drin

    In der überwiegenden Mehrheit der ALL-Erkrankungen gibt es keine ursächlichen genetischen Faktoren oder Umweltfaktoren. D.h., dass die Ursache nicht bekannt ist. Allerdings gibt es gewisse Risikofaktoren für die Entwicklung einer ALL (Warnschild): Wichtig ist dabei einerseits eine familiäre Häufung (Kackehaufen mit Familienfoto) und andererseits das vermehrte Auftreten bei bestimmten genetischen Syndromen, wie dem Downsyndrom (Down-enjacke) oder Ataxia teleangiectatica (auch Louis-Bar-Syndrom genannt) (Barcode auf Louis Jacke). Bei letzterer Erkrankung kommt es bei Betroffenen gehäuft zu Stürzen (Louis fällt).

  • Meningitis-ähnliches Bild bei Meningeosis leucaemica als Sonderfall des ZNS-Befalls

    Laterne knallt auf Kopf von weißhäutigem Mädchen

    Durch das mutantische Rütteln an der Lichterkette stürzt eine Laterne ab und knallt einem kleinen weißhäutigen Mädchen auf den Kopf. Eine Sonderfall des ZNS Befalls ist die Meningeosis leucaemica (weißhäutiges Mädchen). Hierbei gelangen die leukämischen Zellen in die Hirnhäute und erzeugen somit das Bild einer Meningitis. Das Mädchen hat einen Wirbel über den Kopf, was uns an die neurologische Symptomatik bei Meningeosis leucaemica erinnert.

  • Invasion in andere Organe → Befall der Hoden bei ALL

    Mutant zerstört Hüpfsack

    Bei Jungen ist ein Befall der Hoden durch ALL möglich. Dies äußert sich in einer einseitigen, schmerzlosen Schwellung eines Hodens. Mutant Nr. 2 hat den Hüpfsack der Kinder an sich gerissen. Seine Form gleicht einem Hoden und erinnert uns an die einseitige Hodenschwellung, die bei der ALL auftreten kann.

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