Absteigende Rückenmarksbahnen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Absteigende Rückenmarksbahnen


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Absteigende Rückenmarksbahnen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Absteigende Rückenmarksbahnen

Inhaltliche Einleitung
Bei den absteigenden Rückenmarksbahnen handelt es sich um Trakte, die motorische Befehle aus dem Gehirn zur Körpermuskulatur leiten. Als Vorab-Überlegungen sind folgende Punkte zum Thema hilfreich und können den Einstieg logisch erleichtern:
  • Die Bahnen haben den Sinn, die motorischen Befehle des Gehirns an das Erfolgsorgan zu übermitteln, damit es zur Bewegung kommen kann.
  • Eine Instanz, von der Befehle in die Peripherie gelangen, ist die Großhirnrinde. Von ihr geht die größte motorische Bahn aus - die Pyramidenbahn. Andere Instanzen sind Kerne im Hirnstamm, die ihrerseits etliche Informationen z.B. vom Kleinhirn erhalten und die Bewegung modulieren.
  • Da die Pyramidenbahn den größten Anteil ausmacht, bezeichnet man die restlichen, kleineren motorischen Bahnen als extrapyramidal (es gibt also das pyramidale und das extrapyramidale System).
  • Insgesamt unterscheidet man die Feinmotorik, also die präziseren Bewegungen, von den gröberen Massenbewegungen.
  • Feinmotorik findet eher in den distalen Muskeln statt (wie die der Finger), Massenbewegungen in den proximalen Muskeln (wie denen des Oberarms).
  • Vereinfachend wird der Pyramidenbahn eher die Feinmotorik zugeordnet und dem Extrapyramidalsystem die Massenbewegungen.
  • Man mache sich bewusst, dass das Großhirn die kontralaterale Körperhälfte steuert; Das bedeutet, dass der dazugehörige Trakt, der diese Bereiche verbindet, in seinem Verlauf kreuzen muss.
  • Die Namensgebung der Trakte folgt einem einfachen Prinzip: der erste Teil der Bezeichnung richtet sich nach dem Ursprung des Traktes, der zweite nach dem Zielgebiet (Bsp.: Tractus rubrospinalis = vom Ncl. ruber zum Rückenmark (spina)).
  • Nochmal rekapitulieren: Die graue Substanz (der Schmetterling) enthält die Zellkörper und Synapsen und ist in Vorder-, Seiten- und Hinterhorn unterteilt (genauer in die Laminae); die weiße Substanz beinhaltet die auf- und absteigenden Bahnen und ist in Vorder-, Seiten- und Hinterstrang unterteilt.

Basiswissen

  • Absteigende motorische Bahnen im weißen Rückenmark (RM)

    Abstieg von der weißen Pyramide zum weißen motorischen Schmetterling

    Die absteigenden, motorischen Bahnen verlaufen im weißen Rückenmark. Die Kletterer wagen sich an den Abstieg von der weißen Pyramide (absteigende Bahnen, Pyramidenzellen). Unten erwartet sie der motorisierte Schmetterling (erinnert an Querschnitt des Rückenmarks).

  • Dendriten enden meist im Vorderhorn der grauen Substanz

    Pilot des Flugschmetterlings mit grauem Horn an der Stirn

    Die meisten absteigenden Bahnen enden mit ihren Dendriten im Vorderhorn der grauen Substanz, dem inneren Mark. Zuvor verlaufen die Dendriten im weißen Mark. Im Vorderhorn werden die Impulse auf die Zellkörper der 2. Neurone übertragen. Der Pilot ist ein Lamm (Laminae der grauen Substanz) mit einem grauen Horn auf der Stirn (Vorderhorn der grauen Substanz). Der Pilot lehnt ultralässig an seinem Flugschmetterling (Schmetterlingsform der grauen Substanz im RM). Der Pilot deutet damit ungefähr an, wo die Dendriten der absteigenden Bahnen liegen.

  • Meist gemeinsame Aktivierung von Pyramidenbahn und Extrapyramidalsystem

    Enge Zusammenarbeit von Pyramidenkletterern und externen Pyramidenexperten

    Es ist nicht sinnvoll, die Pyramidenbahn und das Extrapyramidalsystem strikt getrennt zu betrachten. Die Axone der kortikalen Ursprungsneurone verlaufen absteigend als Pyramidenbahn im Rückenmark. Sie projizieren dabei auch auf die im Hirnstamm gelegenen Kerne des Extrapyramidalsystems, auch Extrapyramidalmotorisches System, EPMS. Folglich werden die Pyramidenbahn und das Extrapyramidalsystem fast immer gemeinsam aktiviert. Die Kletterer brauchen dringend Hilfe von ihrer externen Expertin (Extrapyramidalsystem). Sie funken diese mit ihren Walkie-Talkies an. Das Funksignal läuft über einen Funkmast (Hirnstamm) mit Verteilerkästen (Kernkomplexe). Der Kasten mit dem Olivenzweig steht für den Olivenkernkomplex. Von hier aus gelangt das Signal zur Expertin, für das EPMS.

  • Tractus corticospinalis wird im RM zu Tractus corticospinalis anterior und lateralis

    Klettertruppe in zwei Teams, eines mit Funkgeräten mit Antenne, eines mit Laternen

    Der Tractus corticospinalis (Pyramidenbahn) gliedert sich auf Rückenmarksebene in zwei Trakte auf. Der schmale vordere Trakt heißt Tractus corticospinalis anterior (Antenne an den Walkie-Talkies). Der große laterale Trakt heißt Tractus corticospinalis lateralis. Für ihn steht das Kletterteam mit den Laternen.

  • Ursprung Pyramidenbahn im Motorkortex

    Spitze der Pyramide aus Rinde

    Die Pyramidenbahn hat ihren Ursprung im Motorkortex. Die oberste Etage der Pyramide ist daher ebenfalls aus Rinde (lat. cortex).

  • ...

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