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Opioide 7: Suchttherapie


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Opioide 7: Suchttherapie

Basiswissen

  • Substitutionstherapie TOP 3: Methadon, Levomethadon, Buprenorphin

    Meter-Don, Velo-Meter-Don, Bildnis des Busen-Prinz-Delfins

    Methadon ist mit 43% die am häufigsten verwendete Substanz in der Substitutionstherapie. Gefolgt von Levomethadon (35%) und Buprenorphin (23%, Stand 2015). Die restlichen 1% sind: Dihydrocodein, Diamorphin, Morphin und Codein. Im Bild tragen die zwei Mafia-Oberhäupter je einen "meter"-langen Schal („Metha"-don). Von links nach rechts ergibt sich die Häufigkeit der angewendeten Substanzen: Methadon, Levomethadon und Buprenorphin.

  • Methadon und Levomethadon sind starke Opioide

    Meter-Don und Velo-Meter-Don sind mächtige Mafiosi

    Die drei relevantesten Substanzen in der Substitutionsbehandlung sind allesamt starke Opioide und somit potente Analgetika. Der Meter-Don und Velo-Meter-Don sind hier daher als mächtige Respektspersonen dargestellt (starke Opioide). Der spezielle Partialantagonist Buprenorphin wird im Meditrick „Opioide 2b: Partialagonist Buprenorphin“ behandelt.

  • I: starker Schmerz

    Starker Schmerzteufel fürchtet die Mafiosi

    Alle drei Substanzen kann man als potente Analgetika zur Behandlung von Schmerzzuständen verwenden.

  • PK: Substitutionsopioide fluten langsam an, wirken nicht euphorisierend und haben weniger Entzugserscheinungen

    Sanft blubberndes Fußbad, verwelkter Efeu

    Auf Grund ihrer Eigenschaften eignen sich diese Substanzen für die Therapie Drogenabhängiger. Im Verlauf reduziert man die Dosen, um Patienten langsam zu entwöhnen. Das sanfte Blubbern steht für das langsame Anfluten, der verwelkte Efeu zeigt die nicht-existente Freude (nicht euphorisierend) und der gesamte Anblick dieses Spektakels macht keine Lust auf mehr (weniger Entzugserscheinungen).

  • WI: Substitutionsopioide verhindern Euphoriewirkung anderer Opioide

    Verwelktes Efeu wächst über Opioidheldenpuppe

    Da die Substitutionsopioide eine hohe Affinität zu den Opioidrezeptoren haben, blockieren sie die Rezeptoren. Dies verhindert die durch Heroin u.a. Mittel induzierte Euphorie. Eine hohe Dosis der Substitutionsopioide ist dabei vorteilhaft, da möglichst alle Rezeptoren belegt sein sollten.

  • ...

Expertenwissen

  • TH: Komplizierte Dosisfindung

    Diverse Pillen auf den Tabletts

    Die Dosisfindung in der Substitution mit Methadon und Levomethadon unterscheidet sich deutlich von jener in der Schmerztherapie. Die initiale Dosis und weitere Dosisreduktionen orientierten sich u.a. an den Entzugserscheinungen. Die Tabletts sind voller Pillen, da die Dons nicht sicher wissen wie viel sie sich verabreichen sollen.

  • WI: Methadon, 2-fache analgetische Potenz von Morphin

    2 Hände mit Moor-Delfin-Manschettenknöpfen

    Methadon hat die 2-fache analgetische Potenz von Morphin. Es ist ein starkes Opioid. Der Moor-Delfin repräsentiert Morphin. Der Butler hat 2 Moor-Delfine als Manschettenknöpfe, was an die 2-fache analgetische Potenz erinnert.

  • TH: Methadon-Gabe ca. 3 mal am Tag

    Drei Wassergläser, Umrühr-Dreizack

    Alle 6-8 Stunden sollte man Methadon einnehmen. Das entspricht ca. einer Gabe von 3 Einnahmen pro Tag.

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Opisode 1: Die drei Ahnen / Wirkmechanismus, Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Opisode 2Der Kodex des Lichts / Klinische Aspekte

Opisode 2bDer Busen-Prinz-Delfin / Partialagonist Buprenorphin

Opisode 3Heldenzwist am Schwanensee / Schwache Agonisten

Opisode 4Der Kampf an den Drei Zinnen / Starke Agonisten

Opisode 5Die Belagerung Ägyptens / Narkotika

Opisode 6Nirwana der Sucht / Intoxikation, Entzug und Antagonisten 

Opisode 7Der Meter-Don hilft den Süchtigen / Suchttherapie 

Opisode 8: Die Fäkalkatastrophe / Loperamid

Produktinformation

Opioid Saga

Die Schattenseite der Helden

Opisode 1: Die drei Ahnen

Die Opioid Saga: Sieben Meditricks über die Geschichte von gespaltenen Helden. Sie kommen, die Menschen von Schmerzen zu befreien, doch ihre Schattenseite arbeitet daran, die Menschen von sich abhängig zu machen. Die Opioid Saga gibt es als zweibändigen Comic – hier widmen wir der Geschichte und den grafischen Elementen noch mehr Aufmerksamkeit. Mehr Information findest Du unten und auf der Produktseite.

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Die Opioid Saga ist ein zweibändiger Comic über die Medikamentengruppe der Opioide. Opioide sind Analgetika, sie befreien Menschen von Schmerzen. Gleichzeitig haben Opioide ein Suchtpotential. Diesen Gegensatz greifen die Opioid-Helden auf: Von den Menschen gerufen, kommen sie, um diese von den Schmerzteufeln zu befreien. Doch in ihnen weilt eine dunkle Seite. Ihre Schattenseite versucht die Menschen an sich zu binden und zu versklaven. Einige Helden drohen sich gänzlich der dunklen Seite hinzugeben.

 

Der gesamte Comic beinhaltet sieben Merkbilder zu den Opioiden, drei davon in Band 1. Diese sind erzählerisch vertieft und vermitteln parallel zu den einzelnen Panels die Fakten rund um die Opioide. Jedes Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung der Fakten anhand des kompletten Merkbildes. Ergänzt ist unser eigenes Bildmaterial um Bildzitate bekannter Kunstschaffender verschiedener Epochen, um ein grafisch ansprechendes und emotionales Werk zu bieten.

 

Band 1 schildert die Herkunftsgeschichte der Helden (geschichtliche Aspekte der Opioide) sowie die ersten drei Episoden der Saga: Die drei Ahnen (Wirkmechanismus der Opioide), Der Kodex des Lichts (Klinische Aspekte & Partialagonist Buprenorphin) und Heldenzwist am Schwanensee (schwache Agonisten).

 

Band 2 umfasst vier Episoden: Der Kampf an den Drei Zinnen (starke Agonisten), Die Belagerung Ägyptens (Narkotika), Nirwana der Sucht (Intoxikation, Entzug und Antagonisten) und Der Meter-Don hilft den Süchtigen (Suchttherapie).

 

Band 1 enthält ferner einen Blick hinter die Kulissen: Wie entstand das Werk, die Zeichnungen, die Illustrationen? Band 2 widmet sich zusätzlich den Kunstschaffenden hinter den zitierten Bildern und beinhaltet die Synopsis: Die zweiseitige, zusammenfassende Szene um den emotionalen, atmosphärischen Kontext der Saga.

Beide Bände zusammen geben eine Übersicht über alle Opioid-Helden, die Bildquellen und Comicempfehlungen für Interessierte.

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