Klassische Antipsychotika Lernen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Klassische Antipsychotika 2


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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Klassische Antipsychotika Lernen lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Klassische Antipsychotika 2

Inhaltliche Einleitung
Ein Unterschied der klassischen zu den atypischen Antipsychotika besteht in ihrem Nebenwirkungsprofil. Generell können sowohl klassische, wie auch atypische Antipsychotika Extrapyramidal-motorische-Störungen (EPS) hervorrufen, bei klassischen ist das Risiko hierfür allerdings höher. Zu den EPS- Symptomen zählen Frühdyskinesien, Parkinsonoid, Akathisie und Spätdyskinesien. Im Falle der ersten drei sollte die Dosis reduziert werden oder auf ein anderes Präparat gewechselt werden. Beim Auftreten von Spätdyskinesien ist ein Wechsel auf Clozapin indiziert. Eine weitere seltene aber relevante Nebenwirkung ist das neuroleptische maligne Syndrom (NMS).

Basiswissen

  • Antipsychotika besitzen viele Nebenwirkungen

    Neurolebkuchen ohne Hose (Anti Psych-Hose) sitzt niedergeschlagen auf einem Berg aus Müll

  • Extrapyramidal-motorische Störungen (EPS)

    Kleine Pyramide neben der Müllpyramide

    Extrapyramidal-motorische Störungen treten häufig unter Antipsychotika-Therapie auf. Sie sind bedingt durch einen D2-Antagonismus im mesolimbischen System und Striatum. Dabei werden Bewegungsregulation, Kognition, Motivation und Emotion beeinflusst. Eine mögliche Ausprägungsform ist das Parkinsonoid, mit den drei Leitsymptomen des Parkinson-Syndroms (Akinese, Rigor, Tremor). Die kleine Pyramide neben der großen Müllpyramide zeigt noch die gleichen Symptome wie bei dem Konzert in Teil 1.

  • Wichtig: Regelmäßiges Screening auf EPS und Spätdyskinesien

    Neurolebkuchen mit Lupe

    Man sollte den Patienten genau über diese Nebenwirkungen aufklären und ihn dafür sensibilisieren. Nur so kann man frühzeitig eingreifen.

  • Zeitliche Reihenfolge der Symptome: Frühdyskinesien, parkinsonoide Symptome, Akathisien

    Von links nach rechts: Frau mit Biber, Parkuhr, rastlose Akazie

    Die Extrapyramidal-Symptome treten meist nach Tagen bis Wochen auf. Nacheinander kommt es zu Frühdyskinesien, parkinsonoiden Symptomen und Akathisien.

  • Frühdyskinesien: Zungen- und Schlundkrämpfe, akuter Schiefhals, Blickkrämpfe

    Putzfrau streckt Zunge heraus, legt Kopf schief und grimassiert

    Frühdyskinesien (auch: akute Dystonie) treten Stunden bis Tage nach der Einnahme von Antipsychotika auf. Es kommt zu lebensgefährlichen Zungen- und Schlundkrämpfen, akutem Torticollis (Schiefhals) und Blickkrämpfen.

  • ...

Expertenwissen

  • Spätdyskinesien nach 3 Monaten bis mehreren Jahren

    "... schon 3 Jahre!"

  • Pathogenese: Up-Regulation von Dopamin-Rezeptoren

    Putzmann hält Motivation mit Hanf-Pflanzen aufrecht

    Vermutlich spielt die Up-Regulation von Dopamin-Rezeptoren eine entscheidende Rolle bei der Pathogenese.

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