Große Hirnarterien Aa. cerebri (Hirnblut II)lernen mit Meditricks.de

Hirnblut II: Aa. cerebri


 

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Große Hirnarterien Aa. cerebri (Hirnblut II)lernen mit Meditricks.de

Hirnblut II: Aa. cerebri

Inhaltliche Einleitung
Das Gehirn ist auf ständige Energieversorgung bzw. Blutversorgung angewiesen (= sehr geringe Ischämietoleranz). Deswegen erhält es aus zwei Quellen Blut: Aus den Aa. carotides internae vorne und den Aa. vertebrales hinten. Um etwas mehr Toleranz für kleine Verschlüsse zu erzielen, sind die Stromgebiete dieser 2×2 Arterien durch Anastomosen verbunden, die sogenannten Aa. communicantes. Dieser Kreis von Verbindungsarterien wird „Circulus arteriosus Willisii“ genannt. Die Zuflüsse teilen sich in drei paarige Aa. cerebri auf: anterior, media und posterior. Diese versorgen spezifische Strukturen des Gehirns. Bei einem Schlaganfall kann man deshalb ungefähr voraussagen, welche A. cerebri betroffen ist. Deshalb haben wir uns im Basisvideo auf die großen Arterien und ihre Versorgungsgebiete beschränkt. Die genauen Äste der großen Arterien findest du im Expertenwissen. Den Circulus arteriosus Willisii als solchen (Teil I), die Aa. carotides internae (Teil III) und die Aa. vertebrales (Teil IV) findest Du in separaten Videos.

Basiswissen

  • Circulus arteriosus Willisii: Anastomosen zwischen Aa. carotides internae und Aa. vertebrales

    Willis Artisten-Zirkus: Ananas-Tomatosen, Karotten-Interna, wertvolle bras (engl.: BHs)

    Um das Gehirn stets ausreichend zu versorgen, erhält es Blut aus zwei Quellen: Den Aa. vertebrales hinten (Werte-bras: die wertvollen BHs (engl. bra)) sowie den Aa. carotides internae vorne (die Karotten-Interna). Diese sind durch Anastomosen (Ananas-Tomatosen) miteinander verbunden. Durch diese Anastomosen entsteht der sog. „Circulus arteriosus Willisii“ (Willis Artisten-Zirkus). Damit ist die Blutversorgung des Gehirns zumindest bei einem schleichenden Gefäßverschluss sichergestellt.

  • Drei paarige Aa. cerebri: anterior, media, posterior; Zuordnung Schlaganfall

    Artisten-Zeh-Rehe

    Es gibt drei Arteriae cerebri (die Artisten-Zeh-Rehe), die jeweils paarig vorliegen: Die Aa. cerebri anterior (Antennen-...), media (Medien-...) und posterior (Poster-...). Sie versorgen (mit gewissen Kollateralen) jeweils spezifische Hirngebiete. Bei Kenntnis der Funktionen einzelner Hirnareale können daher die Symptome eines Schlaganfalls grob einem Infarkt im Stromgebiet einer bestimmten Arterie zugeordnet werden.

  • A. cerebri anterior

    Antennen-Zeh-Reh; Antenne als Balancestange

    Die A. cerebri anterior ist hier der Antennen-Zeh-Reh-Artist. Für seine gefährlichen Kunststücke erhält das Antennen-Zeh-Reh immer genaue Anweisungen über seine Antennen. Diese dienen ihm auch als Balancestange bei seinem Paradekunststück.

  • Versorgungsgebiet: U.a. Mantelkante, zwischen Hemisphären, Gyrus cinguli, für Bein zuständiger Teil des Motorkortex

    Seiltanz über Hemisphärenspalt; Mantel über Kante; Sing-Gulli; Rüttelmotor an Beinen

    Die A. cerebri anterior versorgt vor allem große Teile der Frontal- und Parietallappen. Genauer ist dies fast die gesamte Mantelkante (Mantel an der Kante) und von dort zwischen den Hemisphären (dort balanciert es drüber) bis hinunter zum Gyrus cinguli (Sing-Gulli). Dies umfasst auch den für die Beine zuständigen Teil des Motorkortex (der Rüttelmotor an den Beinen).

  • Anteriorinfarkt: v.a. beinbetonte sensomotor. Hemiparese kontralateral, Antriebsstörungen

    Human-Koloss mit Motor-Sense, gelähmte Beine → sein Antrieb gestört

    Der sensorische und motorische Homunculus (Human-Koloss mit Motor-Sense → sensomotorischer Homunculus) „hängen“ beide mit den Beinen in den Interhemisphärenspalt (so wie der gestürzte Human-Koloss). Entsprechend kommt es bei einem Infarkt der A. cerebri anterior („Anteriorinfarkt“: ca. 5% der Schlaganfälle) zu einer beinbetonten sensomotorischen Hemiparese (Beine gelähmt). Und das kontralateral, weil die Rückenmarksbahnen (auf verschiedenen Höhen) kreuzen. Darüber hinaus sind Antriebsstörungen möglich (will sich nicht mal mehr aus seiner misslichen Lage befreien). Dies ist mit der Versorgung des Frontalhirns durch die A. cerebri anterior zu erklären.

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Expertenwissen

  • Äste der A. cerebri ant. in der Pars precommunicalis (A1): v.a. A. communicans ant.

    Prediger-Kommunion, Kommunions-Antenne

    Der Abschnitt vor der Abgabe der A. communicans ant. wird Pars precommunicalis (Prediger-Kommunion) oder A1 (= Anterior 1) genannt. Hier gibt es keine wichtigen Äste außer am Schluss die A. communicans anterior (Kommunions-Antenne) selbst. Diese verbindet sie mit der A. cerebri anterior der Gegenseite.

  • Äste der A. cerebri ant. in der Pars postcommunicalis (A2): im Interhemisphärenspalt Aufspaltung in A. pericallosa und A. callosomarginalis

    Perücken-lose, Koloss-Margarine

    Nach der Abgabe der A. communicans anterior (= Pars postcommunicalis = A2) ziehen die Aa. cerebri anteriores beide in den Interhemisphärenspalt. Dort spalten sie sich in die Hauptäste auf: Die A. pericallosa (perica-llosa →die Perücke ist lose) und die A. callosomarginalis (Koloss-Margarine).

  • Pars sphenoidalis (M1): Aa. centrales anterolaterales (→ Capsula interna)

    Feen-Euter: Zen-Aale an-Teer-Laterne (→ in-Teer-Kapsel)

    Die A. cerebri media zieht zunächst entlang der Inselrinde in die Fossa lateralis (Pars sphenoidalis: pheen-oita-lis→Feen-Euter = Segment M1 = Media 1). Dort gibt sie die Aa. centrales anterolaterales (Zen-Aale an-Teer-Laterne) ab, die Teile der Capsula interna (Kapsel-in-Teer) versorgen.

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